- 30.06.2004, 12:01:18
- /
- OTS0152 OTW0152
Verstärktes Auftreten des Eichenprozessionsspinners in Wien
Juckreiz und Nesselausschlag bei Kontakt
Wien (OTS) - Die FörsterInnen der Stadt Wien stellen auch heuer
ein verstärktes Auftreten des Eichenprozessionsspinners vor allem im
Wienerwald und in wienerwaldnahen Erholungsgebieten, aber auch auf
der Donauinsel und in der Lobau fest. Die Raupen dieses Nachtfalters
leben tagsüber gesellig in gesponnenen Nestern in Astgabeln oder auf
der Borke von Eichen. Abends ziehen die Tiere in "Prozessionen" in
die Baumkronen um sich an den Blättern satt zu fressen. Die Raupen
sind rötlich-braun, längs gestreift und auffällig dicht behaart. Bei
Störungen, z.B. durch den Menschen, aber auch bei starkem Wind
brechen die feinen Raupenhaare ab und verursachen bei Hautkontakt
einen überaus unangenehmen Juckreiz und Nesselausschlag, welcher
mehrere Tage andauern kann.
Die MA 49 - Forstamt der Stadt Wien ersucht Erholungssuchende
derzeit auf den Wegen und Lagerwiesen zu bleiben, die Raupen in ihren
Nestern keinesfalls zu stören und bei starkem Wind nicht auf der
windabgewandten Seite von befallenen Bäumen zu verweilen.
Auch die MA 42 - Stadtgartenamt verzeichnet in den Parks ein
erhöhtes Vorkommen dieses Insekts auf den Eichen und ersucht um
Vorsicht.
Das Stadtgartenamt und das Forstamt empfehlen:
o Die Nähe von Eichen oder den Aufenthalt unter diesen Bäumen
meiden.
o Kinder sollen nicht auf Eichen klettern.
o Herabgefallene Raupen oder Raupenhüllen nicht berühren.
o Vor "händischem Abnehmen" der Raupen oder Raupennester wird
gewarnt.
o Warntafeln beachten.
(Schluss) as/rat/wög
OTS0152 2004-06-30/12:01
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK






