- 24.06.2004, 14:11:23
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Korrektur: Sallmutter zu BA-CA: Management agiert unprofessionell
GPA prüft offenbar falsche KV-Einreihung der Beschäftigten in der BA-CA Finanzservice GesmbH
Wien (OTS) - Im zweiten Absatz muss es richtigerweise heißen: "Es
ist völlig inakzeptabel, dass für Angestellte der BA-CA, die
bankenspezifische Tätigkeiten verrichten, nicht der dafür gültige
Sparkassenkollektivvertrag, der über Jahrzehnte etwa in der
Zentralsparkasse der Stadt Wien Anwendung gefunden hat und danach von
der BA-CA erfolgreich weitergeführt wurde, gilt.
Anbei die korrigierte Fassung:
Wien (GPA/ÖGB). Heftige Kritik am Vorgehen der Geschäftführung der
Bank Austria-Creditanstalt äußert heute der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter. "Das
unprofessionelle Agieren des Managements gefährdet die zukünftige
Entwicklung der Bank. Die Motivation und das Engagement der
Beschäftigen ist in einem modernen Dienstleistungsunternehmen wie
einer Bank das bedeutendste Kapital", so der GPA-Vorsitzende. ++++
Die Bank Austria stellt in jüngster Zeit die Neueintretenden nicht
in der BA-CA AG, sondern in der ausgegliederten Finanzservice GesmbH
an. "Es ist völlig inakzeptabel, dass für Angestellte der BA-CA, die
bankenspezifische Tätigkeiten verrichten, nicht der dafür gültige
Sparkassenkollektivvertrag, der über Jahrzehnte etwa in der
Zentralsparkasse der Stadt Wien Anwendung gefunden hat und danach
innerhalb der BA-CA erfolgreich weitergeführt wurde, gilt. Dazu
kommt, dass die Zuordnung des Tochterunternehmens Finanzservice
GesmbH in den Bereich Handel fragwürdig ist. "Die GPA wird nun
gemeinsam mit dem Betriebsrat die offenbar falsche Zuordnung
rechtlich beeinspruchen", so Sallmutter.
Durch diese möglicherweise falsche Einordnung von Beschäftigten
kommt es zu substantiellen Einbußen beim Verdienst und bei
kollektivvertraglichen Ansprüchen. "Geht es dem Management allerdings
tatsächlich um ein leistungsbezogenes und modernes Entgeltsystem, so
sind wir weiterhin zu konstruktiven Gesprächen bereit", so
Sallmutter.
"Das unprofessionelle Verhalten des BA-CA-Managements, des
Vorstandes aber auch des Aufsichtsratsvorsitzenden Randa bedroht die
bislang sehr erfolgreiche Entwicklung der Bank. Unsicherheit und
Zukunftsängste von MitarbeiterInnen sind sicher nicht dazu geeignet,
eine erfolgreiche Zukunft für das Unternehmen sicher zu stellen. Der
Betriebsrat kann sich jedenfalls auf die volle Unterstützung der GPA
verlassen", schließt Sallmutter.
ÖGB, 24. Juni 2004
OTS0202 2004-06-24/14:11
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