- 23.06.2004, 13:17:19
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Vereinigte Pensionskassen AG und BVP-Pensionskassen AG prüfen Vorteile einer Verschmelzung - BILD

Wien (OTS) - Die Vereinigte Pensionskassen AG (VPK) und die
BVP-Pensionskassen AG (BVP) - beide etablierte überbetriebliche
Pensionskassen - bestätigten heute laufende Verhandlungen über eine
mögliche Fusion beider Unternehmen. Die historischen Veränderungen in
der Bankenlandschaft haben auch zu Veränderungen und Überschneidungen
in der Aktionärsstruktur der beiden Pensionskassen geführt. Eine
Konzentration der Kräfte erscheint daher sinnvoll. Derzeit verhandeln
die Vorstände beider Häuser über eine Ausweitung der bestehenden
strategischen Partnerschaft und bewerten die möglichen Vorteile und
Synergien einer Verschmelzung.
Beide Pensionskassen gründeten bereits im Juni 2002 im Zuge der
Umsetzung der "Abfertigung neu" eine gemeinsame Tochtergesellschaft,
die VBV - Mitarbeitervorsorgekasse AG, die sich mittlerweile zum
Marktführer in Österreich entwickelt hat. Diese ausgesprochen
erfolgreiche Kooperation bildet eine gute Grundlage für eine weitere
Intensivierung der Zusammenarbeit.
Vorbehaltlich der notwendigen Beschlüsse der Gremien sowie der
Bewilligung durch die Finanzmarktaufsicht würde durch die Fusion von
VPK und BVP ein Unternehmen mit einem veranlagten Vermögen von knapp
über 3 Mrd. Euro entstehen. Für diese Gesellschaft würde sich von
Start weg eine sehr gute Position innerhalb der österreichischen
Pensionskassenbranche ergeben. Die zu erwartenden Synergieeffekte
sollten dazu genutzt werden, die Eigenkapitalbasis der Gesellschaft
zu stärken, und somit den langfristigen Bestand des Unternehmens im
Interesse der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten weiter
verstärkt abzusichern.
Das dann gemeinsame Veranlagungsvolumen bietet noch mehr Raum für
breitere Diversifikation und Streuung und führt so zu einem erhöhten
Risikoausgleich und noch mehr Sicherheit. Dadurch kann die Stabilität
der Veranlagung im Sinne der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten
weiter verbessert sowie die erzielte Performance zusätzlich positiv
beeinflusst werden. Die optimale Kompatibilität der strategischen
Ausrichtung beider Häuser und die Kombinierbarkeit des jeweils in
beiden Häusern vorhandenen, hochspezialisierten Know-hows, ist ein
weiteres Plus, heißt es aus dem Verhandlungsteam.
Für die bestehenden Kunden der Vereinigten Pensionskasse und der
BVP würde eine Fusion - abgesehen von den genannten positiven
Effekten - keine Änderungen bedeuten, bleiben doch sämtliche
bestehenden Vorsorgeverträge in den Veranlagungs- und
Risikogemeinschaften (VRGs) unverändert aufrecht. In der persönlichen
Kundenbetreuung werden aber weitere Optimierungen beim gewohnten
Service möglich werden.
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