- 23.06.2004, 09:52:40
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Melaminerzeuger AMI Agrolinz Melamine International in Kooperation mit den OÖ Landesmuseen übergeben hoch dotierten Kunstpreis "Lines on Paper" - BILD

Linz (OTS) - Die AMI Agrolinz Melamine International hat 2004
erstmals mit Unterstützung der OÖ Landesmuseen einen internationalen
Kunstwettbewerb, der 5 Jahre lang vergeben wird und sich "Lines on
Paper" nennt, ausgeschrieben.
Mit einer Preissumme von jährlich 10.000 Euro zählt dieser
Wettbewerb zu den höchst dotierten Preisen Österreichs. Der Preis
konzentriert sich ausschließlich auf die Kunst der Zeichnung.
Weit mehr als 1000 Einsendungen zum Agrolinz Melamin Award -
"Lines on Paper" - wurden davon einer hochkarätig besetzten Fachjury
unter dem Vorsitz des Direktors der OÖ Landesmuseen, Peter Assmann,
juriert.
Am 22. Juni wurden in der Landesgalerie am OÖ Landesmuseum im
Beisein von Vzbgm. Erich Watzl, AMI Vorstandssprecher Joachim Grill
und Peter Assmann Leiter der OÖ Landesmuseen, die Künstler vor einem
breiten Publikum ausgelobt.
AMI Vorstandssprecher Grill: "Wir sprechen mit diesem Preis
Künstler an, die sich dem Werkstoff Papier, im weitesten Sinne allen
Formen von Zeichnungen verschrieben haben. Unser Ziel ist es kein
Sammelsurium der Preisträgerarbeiten, sondern ein individuelles
Profil in die Sammlung zu bringen. Der Sitz der Sammlung wird im
Unternehmen sein, wobei die OÖ Landesmuseen die Exponate durch
Ausstellungen zugänglich macht.
Peter Assmann OÖ Landesmuseen: "OÖ ist ein Land der Zeichner.
Dieser Preis ist dank der AMI daher eine ausgezeichnete Möglichkeit
das vielfältige Potential das in unserem Land vorherrscht zu fördern
und auch national und international die Kunst der "Linien auf Papier"
einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die ausgezeichneten Arbeiten sowie eine Auswahl der
unterschiedlichsten Werke der Künstler sind vom 22. Juni bis 4. Juli
im OÖ Landesmuseen zu besichtigen.
Die kunstsachverständige Jury, der neben Peter Assmann (OÖ
Landesmuseen) Martin Hochleitner (OÖ Landesmuseen), Antonia
Hörschelmann (Albertina Wien), Charlotte Kreuzmayr (Parnass
Kunstmagazin), Markus Mittringer (Der Standard) sowie die beiden AMI
Vorstände Joachim Grill und Gerhard Ketscher angehörten, entschied
sich mit folgender Begründung für Ulrike Lienbacher als Erstgereihte,
sowie Uwe Bressnik, Barbara Holub und Suse Krawagna als
Zweitgereihte:
Grundprinzipien für die Arbeit der Jury war die Bewertung der
gesamten Einreichung, also aller drei anonym eingereichten
künstlerischen Werke auf Papier, ihre zeitgemäße künstlerische
Formulierung - eventuell sogar innovative Konzeption und Gestaltung -
sowie die erkennbare persönliche Handschrift im Sinne der
Qualitätstraditionenen der Linienkunst "Zeichnung".
Der erste Preisträger überzeugt die Jury durch eine absolut
eigenständige Bearbeitung des Themas "menschlicher Körper" in
individueller, sehr breit differenzierter Wahrnehmung wie auch
präziser Fokussierung des Blickpunktes - wobei sowohl die Position
des Zeichners wie auch des Betrachters entsprechende Berücksichtigung
fand. Die zeichnerische Präzision, der persönliche Strich und die
offensichtliche Kenntnis und Verarbeitung gegenwärtig gültiger
Kunstdiskussionen des gewählten Themas ließen die Jury einstimmig
diese Einreichung als Siegerprojekt klassifizieren.
Bei den zweitgereihten Preisträgern entschied sich die Jury für
drei Einreichungen, die nach längerer Diskussion einstimmig zu
gleichen Teilen als zweite Preise ausgewählt wurden.
Auch diese Einreichungen überzeugten in der qualitativen
Bearbeitung des jeweiligen Themas durch individuelle Handschrift und
Komposition, durch Originalität der zeichnerischen Formulierung und
zeitgemäßer künstlerischer Konzeption und Gestaltung.
Durch die jeweils unterschiedliche Schwerpunktsetzung -
Innenraum/Außenraum-Spannung, Materialität von Liniensystemen bzw.
eine radikal gängige ästhetische Normen durchbrechende Untersuchung
von Raum-Körperstrukturen - vermitteln diese Preisträger ein aus der
großen Zahl an Einreichungen bewußt ausgewähltes pan-optikum
gegenwärtig aktueller Themen der Zeichung heute.
AMI Vorstandssprecher Dr. Joachim Grill: " Engagement im
Kunstsponsoring wird absehbar an Bedeutung gewinnen, weil auch der
Stellenwert der Kultur in der Freizeitgesellschaft wächst. Aktives
Sponsoring zu betreiben, heißt dabei für uns auch gesellschaftliche
Verantwortung zu übernehmen. Als weltweit agierender Konzern
verstehen wir unser Engagement in diesem Bereich als Teil unserer
Unternehmenskultur."
Die AMI Gruppe
Die AMI Agrolinz Melamine International GmbH ist eine 100%ige
Tochtergesellschaft der OMV AG und veredelt Erdgas zu hochwertigen
Rohstoffen für Landwirtschaft und Industrie. Hauptprodukte sind
Melamin und Pflanzennährstoffe. Im Geschäftsbereich Melamin ist AMI
Marktführer in Europa und weltweit Nummer zwei und nimmt im Bereich
Pflanzennährstoffe im Donauraum eine führende Position ein.
Zur AMI Gruppe gehören als Kernunternehmen die AMI Agrolinz
Melamine International GmbH mit Standort in Linz (Ö), weiter die
100%ige Tochtergesellschaft Agrolinz Melamine International Italia
S.r.l. mit Standort in Castellanza (I) und Vertriebsgesellschaften in
Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie eine Vertriebsgesellschaft
in Chicago/USA, die Agrolinz Melamine International North America
Inc. und in Singapur die Agrolinz Melamine International Asia Pacific
Pte Ltd. In der AMI Agrolinz Melamine International Gruppe
erwirtschaften rund 1.000 Mitarbeiter einen Umsatz von 405 Mio. Euro.
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