• 21.06.2004, 14:49:15
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Vladyka: Konsumentenschutz muss "richtiges Gewicht" erreichen

Ohne zusätzlicher Posten kann positive Entwicklung im Konsumentenschutz nicht fortgesetzt werden

St. Pölten (SPI) - "Seit die Agenden des Konsumentenschutzes
zusammengelegt wurden und LR Christa Kranzl für dieses Ressort
verantwortlich ist, ist sehr viel Positives zur Stärkung des
Konsumentenschutz geschehen", so die Konsumentenschutzsprecherin der
SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, anlässlich der Budgetdebatte im NÖ
Landtag. Im letzten Jahr wurde eine Vielzahl von Aktivitäten
umgesetzt. Verstärkte Kontrolltätigkeit und der Ausbau des
Informationsnetzes brachten wesentliche Verbesserungen im
Konsumentenschutz. Die Einführung des ständigen Ausschusses für
Lebensmittelsicherheit, die Installierung einer Schlichtungsstelle,
die Zusammenarbeit im Bereich "Pro Konsument", bei der es nicht nur
um allgemeine Konsumentenfragen geht, sondern bei der auch die
Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer im Bereich des Mieterschutzes
verstärkt wurde, die Einführung der Konsumentenschutzstammtische und
die Installierung der Homepage für Konsumentenschutz sind wichtige
Maßnahmen. "Der Ausbau des Konsumentenschutzes ist ja nicht nur für
den Verbraucher, sondern auch für die Erzeuger wichtig, einfach um
die nötige Sicherheit für beide Seiten zu garantieren", so Vladyka
weiter.****

"Wenn sie mir den Vergleich verzeihen wollen: Magersucht kann man
nicht durch Fasten heilen, wie auch LR Sobotka gemeint hat. Der
Konsumentenschutz hatte vor der Übernahme des Ressorts durch LR
Kranzl nicht das richtige Gewicht, und ist nun dabei endlich kräftig
zuzunehmen. Daher darf dieser Bereich jetzt auf keinen Fall wieder
einer Hungerkur unterzogen werden. Es wurde zugesagt, dass für die
unbedingt erforderlichen Lebensmittelinspektionen - und der
Tätigkeitsbericht der Lebensmittelaufsicht unterstreicht meine
Forderung - 2 B oder 3 C Posten geschaffen werden, von denen nun im
Budget nichts ersichtlich ist. Ich fordere daher die Damen und Herren
der ÖVP auf, sich nicht gegen, sondern für aktiven und umfassenden
Konsumentenschutz einzusetzen - die Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher werden es ihnen danken", so Vladyka abschließend.
(Schluss) kr

OTS0155    2004-06-21/14:49

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