• 18.06.2004, 14:52:06
  • /
  • OTS0226 OTW0226

Stv. JG-Bundesvorsitzende Mag. Sonja Ramskogler fordert die 35 Stunden-Woche

Wien (SK) Die Forderung des neuen IV-Präsidenten Veit Sorger, die
Arbeitszeit zu verlängern, lehnt die Junge Generation in der SPÖ
entschieden ab, so die stv. Bundesvorsitzende der Jungen Generation
in der SPÖ, Mag. Sonja Ramskogler. Die Zahlen der
Jugendarbeitslosigkeit und der jungen Menschen, die in atypischen
Beschäftigungsverhältnissen stehen, sprechen eine andere Sprache.
Durch eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit wird die Arbeit
noch ungerechter verteilt und erzeugt somit noch mehr
Arbeitslosigkeit als wir jetzt schon haben. Daher fordert die Junge
Generation in der SPÖ die 35 Stunden-Woche. ****

Der Druck auf die ArbeitnehmerInnen ist in den letzten Jahren enorm
angewachsen. "Aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, arbeiten
heute ohnehin schon viele Menschen mehr als 40 Stunden in der Woche",
so Ramskogler, "Am härtesten würde das wieder einmal die Frauen
treffen." Junge Frauen bzw. Frauen mit Kindern haben heute schon
Probleme, einen Arbeitsplatz zu finden und darüber hinaus verdienen
sie nach wie vor ein Drittel weniger als Männer. Gar nicht zu
sprechen von dem Problem fehlender Kinderbetreuungsangebote. Sorger
hätte ein breites Betätigungsfeld zu bearbeiten, indem er seinen
Einflug bei der Industrie geltend macht, damit wieder mehr Lehrplätze
geschaffen werden, und somit jungen Menschen wieder Hoffnung auf eine
Zukunft mit Arbeit gegeben werden könnte.

Abschließend fordert Ramskogler: "Anstatt die Arbeitszeiten zu
verlängern, wäre es viel sinnvoller über eine Arbeitszeitverkürzung
nachzudenken, denn damit könnte man mehr Arbeitsplätze schaffen."
(Schluss) ps/mp

Rückfragehinweis: Junge Generation in der SPÖ, Tel: 01/534 27 DW 244

OTS0226    2004-06-18/14:52

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel