Bundeswohnbaugesellschaften: Gesamterlös von 2,639 Mrd. Euro übertrifft alle Erwartungen

Mit der Annahme des Bestbieter-Anbots kommt das professionell und transparent geführte Privatisierungsverfahren der Bundeswohnbaugesellschaften zum Abschluß

Wien (OTS) - In einem professionell geführten und völlig transparenten Verfahren wurde der Privatisierungsprozess entsprechend allen beihilferechtlichen Vorgaben der EU durchgeführt. Im Sinne umfassender Kontrolle wurde der Ministerrat sechs Mal und das Parlament im Zuge von insgesamt 26 Parlamentarischen Anfragen informiert. Darüber hinaus wurde die Veräußerung der Bundeswohnbaugesellschaften in zehn Debatten und fünf RH-Ausschüssen vom Nationalrat behandelt. Eine Expertenkommission unter Vorsitz von ÖIAG-Vorstandsmitglied DI Rainer Wieltsch nahm die endgültige Bewertung der verbindlichen Angebote vor.

Interessen der Mieter gesichert

Der unmittelbar bevorstehende Eigentümerwechsel wird keine Auswirkungen auf bestehende Mietverhältnisse haben. Auch der Ausstieg aus der Gemeinnützigkeit wird nach dem Prinzip "Einmal WGG, immer WGG!", keine Änderungen für die Mieter bringen. Zusätzlich wurde den Mietern am Beginn des Privatisierungsprozesses die Möglichkeit des günstigen Eigentumserwerbes gegeben.

Der nunmehr erzielte Gesamterlös für die fünf Bundeswohnbaugesellschaften von 2,639 Milliarden Euro übertrifft alle Erwartungen und ist Ergebnis konsequenter und professioneller Arbeit. Wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat das sehr kompetitiv angelegte Verwertungsverfahren. Der Gesamterlös der fünf Bundeswohnbaugesellschaften setzt sich wie folgt zusammen:

Gesamterlös 2,639 Mrd. Euro Verkaufspreis BUWOG, WAG, ESG, EBS 961 Mio. Euro Verkaufspreis WBG 55 Mio. Euro Schuldenübernahme 1,436 Mrd. Euro Dividenden (2001-2003) 187 Mio. Euro

Den Zuschlag für die vier Bundeswohnbaugesellschaften BUWOG, WAG, ESG und EBS erhielt das Österreich-Konsortium (Raiffeisen LB OÖ, Immofinanz, Wiener Städtische, OÖ Landesbank, OÖ Versicherung). Die WBG wird an die BWS (Gemeinnützige Allg. Bau-, Wohn- u. Siedlungsgenossenschaft reg.Gen.mbH) um 55 Millionen Euro veräußert.

Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "Diese Privatisierung kann als mustergültig bezeichnet werden. Es ist uns gelungen, nicht nur alle Vorgaben zu erfüllen, sondern noch zu übertreffen. Wir haben im Sinne der Steuerzahler, bei gleichzeitiger Sicherstellung der Interessen der Mieter, das Maximum erreicht."

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