• 15.06.2004, 15:07:49
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Bundeswohnbaugesellschaften: Gesamterlös von 2,639 Mrd. Euro übertrifft alle Erwartungen

Mit der Annahme des Bestbieter-Anbots kommt das professionell und transparent geführte Privatisierungsverfahren der Bundeswohnbaugesellschaften zum Abschluß

Wien (OTS) - In einem professionell geführten und völlig
transparenten Verfahren wurde der Privatisierungsprozess entsprechend
allen beihilferechtlichen Vorgaben der EU durchgeführt. Im Sinne
umfassender Kontrolle wurde der Ministerrat sechs Mal und das
Parlament im Zuge von insgesamt 26 Parlamentarischen Anfragen
informiert. Darüber hinaus wurde die Veräußerung der
Bundeswohnbaugesellschaften in zehn Debatten und fünf RH-Ausschüssen
vom Nationalrat behandelt. Eine Expertenkommission unter Vorsitz von
ÖIAG-Vorstandsmitglied DI Rainer Wieltsch nahm die endgültige
Bewertung der verbindlichen Angebote vor.

Interessen der Mieter gesichert

Der unmittelbar bevorstehende Eigentümerwechsel wird keine
Auswirkungen auf bestehende Mietverhältnisse haben. Auch der Ausstieg
aus der Gemeinnützigkeit wird nach dem Prinzip "Einmal WGG, immer
WGG!", keine Änderungen für die Mieter bringen. Zusätzlich wurde den
Mietern am Beginn des Privatisierungsprozesses die Möglichkeit des
günstigen Eigentumserwerbes gegeben.

Der nunmehr erzielte Gesamterlös für die fünf
Bundeswohnbaugesellschaften von 2,639 Milliarden Euro übertrifft alle
Erwartungen und ist Ergebnis konsequenter und professioneller Arbeit.
Wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat das sehr kompetitiv
angelegte Verwertungsverfahren. Der Gesamterlös der fünf
Bundeswohnbaugesellschaften setzt sich wie folgt zusammen:

Gesamterlös                             2,639 Mrd. Euro
 Verkaufspreis BUWOG, WAG, ESG, EBS        961 Mio. Euro
 Verkaufspreis WBG                          55 Mio. Euro
 Schuldenübernahme                       1,436 Mrd. Euro
 Dividenden (2001-2003)                    187 Mio. Euro

Den Zuschlag für die vier Bundeswohnbaugesellschaften BUWOG, WAG,
ESG und EBS erhielt das Österreich-Konsortium (Raiffeisen LB OÖ,
Immofinanz, Wiener Städtische, OÖ Landesbank, OÖ Versicherung). Die
WBG wird an die BWS (Gemeinnützige Allg. Bau-, Wohn- u.
Siedlungsgenossenschaft reg.Gen.mbH) um 55 Millionen Euro veräußert.

Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "Diese Privatisierung kann als
mustergültig bezeichnet werden. Es ist uns gelungen, nicht nur alle
Vorgaben zu erfüllen, sondern noch zu übertreffen. Wir haben im Sinne
der Steuerzahler, bei gleichzeitiger Sicherstellung der Interessen
der Mieter, das Maximum erreicht."

OTS0199    2004-06-15/15:07

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