• 14.06.2004, 12:24:03
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Ozon: Wenn ich nicht mehr weiter weiß mach ich einen Arbeitskreis...

Wiener Grüne zur Ozon-Bilanz der Stadt Wien

Wien (Grüne) - Wie jedes Frühjahr hält die Stadträtin oder die
Umweltschutzabteilung der Stadt Wien eine Ozon-Pressekonferenz. Wie
jedes Jahr erfolgt damit eine Bankrotterklärung der Wiener
Umweltpolitik. "Heuer, so wie die Jahre davor, wurde keine einzige
wirkungsvolle Maßnahme zur Ozonreduktion in Angriff genommen", zeigt
sich Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Wiener Grünen, resigniert
über die Wiener Umweltpolitik. Jedes Jahr wird betont, dass die Stadt
Wien angeblich nichts machen kann, Arbeitskreise werden eingerichtet,
die Ozongefahr bagatellisiert und an jeden Einzelnen appelliert
mitzuhelfen Ozonwerte zu reduzieren. Dass der Wiener
Umweltschutzabteilung nichts mehr neues einfällt, ist ja am besten an
ihrer aktuellen Presseaussendung zu sehen: Der Großteil des Textes
ist vom Vorjahrestext wörtlich übernommen.

Wenn der Stadtregierung gesunde Luft tatsächlich ein Anliegen
wäre, gäbe es selbstverständlich auch politische Möglichkeiten, das
Sommerozon zu reduzieren. Die vordringlichsten und wichtigsten liegen
in einer effizienten Förderung des öffentlichen Verkehrs. Auch das
zeitweise Abschalten von Großemittenten, wie z.B. der
Müllverbrennungsanlagen würden zur Ozonreduktion beitragen. "Diese
Maßnahmen werden aber, nach Auskunft hochrangiger Mitarbeiter der
Stadt Wien aus Imagegründen nicht durchgeführt und so bleibt alles
beim Alten", schließt der Grüne Umweltsprecher.

Rückfragehinweis: Pressebüro Grüner Klub im Rathaus: Tel: 4000-81821

OTS0098    2004-06-14/12:24

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