- 14.06.2004, 12:20:44
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Vladyka: Weiterer Ausbau der Kinderbetreuung im Bezirk Melk
Land bewilligt die Weiterführung einer Kindergartengruppe in Blindenmarkt
St. Pölten (SPI) - Derzeit bestehen in der Gemeinde Blindenmarkt ein
zweigruppiger und zwei eingruppige Kindergärten. Eine der Gruppen
wird derzeit als Integrationsgruppe geführt. "Die Kinderbetreuung in
der Gemeinde funktioniert derzeit recht gut. Die Weiterführung der 4.
Kindergartengruppe ist aber auf Grund des Bedarfs weiterhin
notwendig. Ich begrüße daher den Beschluss des Landes
Niederösterreich, die Bewilligung bis zum Ende des kommenden
Kindergartenjahres zu verlängern", so die Familiensprecherin der
SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka. "In einer Gemeinde die entsprechenden
Kinderbetreuungsplätze zu haben, ist ja nicht nur wesentlich für die
Familien, sondern für die gesamte Infrastruktur der Gemeinde. Die
Kindergärten tragen wesentlich zur Lebensqualität in den Gemeinden
bei", so Vladyka weiter.****
"Kinderbetreuung muss einen hohen Stellenwert haben, insbesondere im
ländlichen Raum, wo die Möglichkeiten oft nicht im wünschenswerten
Umfang gegeben sind. Ob junge Menschen sich in Blindenmark ansiedeln
oder in Blindenmarkt bleiben, hängt selbstverständlich auch davon ab,
wie gut die Kinderbetreuungseinrichtungen sind", so Vladyka weiter.
"Kinderbetreuung wird in den nächsten Jahren immer mehr zum Problem
werden, da auch in den ländlichen Gemeinden nicht mehr automatisch
die Großfamilie die Versorgung der Kinder übernimmt, wenn die Eltern
berufstätig sind. Die Einkommenssituation vieler junger Familien
macht es zwingend notwendig, dass beide Elternteile arbeiten. Junge
Familien müssen eine echte Wahlmöglichkeit haben und dazu sind die
entsprechenden Kinderbetreuungsplätze notwendig. Die jungen Familien
wollen ihre Kinder schließlich nicht irgendwo abgeben, sondern wollen
eine optimale pädagogische Betreuung ihrer Sprösslinge. Auch in
Zukunft ist daher der Ausbau der Kinderbetreuung, nicht nur in den
Kindergärten, sondern auch die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder
und die Betreuung von unter 3-jährigen, zu forcieren", so Vladyka
abschließend.
(Schluss) kr
OTS0095 2004-06-14/12:20
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