Wählen dürfen – ein Privileg der Demokratie

Europawahl: 246.000 Wahlberechtigte in Vorarlberg

Bregenz (VLK) – Bei der Europawahl am kommenden Sonntag,
13. Juni 2004 sind in Vorarlberg 245.934 Männer und Frauen wahlberechtigt. Landeshauptmann Herbert Sausgruber
appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger von ihrem
demokratischen Recht Gebrauch zu machen. "Wählen gehen ist
wichtig für die Demokratie", so Sausgruber. ****

Die Öffnungszeiten der Wahllokale in Vorarlberg sind
örtlich verschieden. In der Regel werden sie zwischen 7.00
und 8.00 Uhr öffnen und zwischen 11.00 und 13.00 Uhr
schließen.

Mandate, Wahlkörper, Wahlkreise, Stimmbezirke

Nach der EU-Erweiterung entsendet Österreich künftig nur
mehr 18 Abgeordnete (bisher 21) ins Europäische Parlament.
Für die Europawahl bildet das Bundesgebiet einen
einheitlichen Wahlkörper. Es kandidieren sechs wahlwerbende Parteien:
1. Sozialdemokratische Partei Österreichs, SPÖ
2. Österreichische Volkspartei – Liste Ursula Stenzel, ÖVP
3. Freiheitliche Partei Österreichs, FPÖ
4. Die Grünen - Die Grüne Alternative, GRÜNE
5. Organisation für ein solidarisches Europa – Europäische Linke, KPÖ, Unabhängige, LINKE
6. Liste Dr. Hans-Peter Martin – Für echte Kontrolle in
Brüssel, MARTIN

Stimmzettel, Vorzugsstimmen

Für die Europawahl gibt es bundesweit einen
einheitlichen Stimmzettel. Darauf sind die Parteien, nicht
aber die einzelnen Bewerber, aufgedruckt. Man kann eine Vorzugsstimme für einen Bewerber der gewählten Partei
vergeben. Dies geschieht durch die Eintragung des Namens
dieses Bewerbers in den auf dem Stimmzettel hiefür
vorgesehenen freien Raum. Die Namen der Wahlwerber sind in
der Wahlzelle angeschlagen.

Wahl mit der Wahlkarte

Österreichische Staatsbürger, die ständig im Ausland
leben, sowie im Inland lebende wahlberechtigte Österreicher
und EU-Bürger, die sich voraussichtlich am Wahltag
außerhalb Österreichs aufhalten werden, können mit einer Wahlkarte im Ausland ihre Stimme abgeben. Mit der Wahlkarte
können die Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht am Wahltag
auch im Inland vor der Wahlbehörde Gebrauch machen.

Geh- und transportunfähige oder bettlägerige
Wahlberechtigte können eine Wahlkarte verlangen und
beantragen, dass sie von einer besonderen Wahlbehörde in
ihrer Unterkunft zwecks Stimmabgabe besucht werden.

Wahlkarten können bei der Gemeinde, von der der bzw. die Wahlberechtigte in das Wählerverzeichnis eingetragen wurde, schriftlich oder mündlich beantragt werden. Eine mündliche Beantragung der Wahlkarte ist bis spätestens Freitag, 11.
Juni 2004, 12.00 Uhr möglich.
(gw,nvl)

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