Fall Broukal: Scheibner beharrt weiterhin auf Rücktritt

"Broukal hat entgegen der Vereinbarung in der Präsidiale gehandelt"

Wien, 2004-06-05 (fpd) - FPÖ-Klubmann Herbert Scheibner beharrt auch heute weiterhin auf dem Rücktritt von SPÖ-Klubobmannstellvertreter Abg. Josef Broukal. "Es ist einfach ungeheuerlich, daß Broukal, die FPÖ in seiner gestrigen Rede im Hohen Haus in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt hat. Dieser Redebeitrag Broukals ist ein einzigartiger Tiefpunkt im Hohen Haus", so Scheibner. ****

Überdies habe sich Broukal entgegen der Vereinbarung in der Präsidiale, daß eben der SPÖ-Klubobmannstellvertreter seine Äußerungen zurücknehmen sollte, lediglich lapidar mit den Worten "das dürfe man hier nicht sagen" entschuldigt. "Diese Vorgangsweise Broukals ist einfach inakzeptabel. Ich fordere den SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer auf, seinen Stellvertreter zum Rücktritt zu bewegen, da Gusenbauer im heutigen "Kurier" selbst meint, daß Broukals Aussagen inakzeptabel seien", sagte Scheibner.

Ebenso kritisierte der FPÖ-Klubobmann den geschäftsführenden SPÖ-Klubobmann Cap, der in seiner Verteidigungsstrategie nun versuche, andere Geschehnisse im EU-Wahlkampf mit dieser ungeheuerlichen Entgleisung Broukals zu vergleichen und somit Broukals Agieren zu verharmlosen. (Schluß)

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