VP-Klucsarits: Wiener Fasangarten muss 'Geschütztes Biotop' werden

Profit nicht auf Kosten erhaltenswerter Natur

Wien (VP-Klub): "Der Fasangarten, hinter der Gloriette des Schlossparks Schönbrunn, ist ein in seiner Art einmaliges Areal in der Ostregion, das es unbedingt zu schützen und zu erhalten gilt. Eine Vermarktung und profitorientierte Nutzung kommt für mich nicht in Frage", so ÖVP-Wien Umweltsprecher LAbg. Rudolf Klucsarits.

Zu Maria-Theresias Zeiten wurde es als Jagdgebiet genutzt, daher stamme auch die Bezeichnung Fasangarten. Bis jetzt sei das 200.000 m² umfassende Gebiet so geschützt worden, dass es seiner Bedeutung gemäß erhalten geblieben sei. Es konnten sich in diesem verwilderten Teil des Schlossparks äußerst seltene Tierarten, wie zum Beispiel der streng geschützte Mittelspecht, ansiedeln. Der Nutzungsdruck auf das Areal in Schönbrunn nehme aber immer mehr zu und es bestehe die Gefahr, dass auch dieser Parkteil vermarktet werden solle. So werde bereits die Umgestaltung dieses Biotops in ein Veranstaltungsareal diskutiert.

Dieser in seiner Ursprünglichkeit erhaltene Landschaftsteil stelle einen wichtigen ökologischen Trittstein im dichtverbauten Wiener Stadtgebiet dar und sorge dafür, dass eine stadtnahe Tierpopulation erhalten bleibe. Rein wirtschaftliches Denken wäre hier nicht angebracht, so Klucsarits. Wien solle vielmehr darauf stolz sein, seltene Tierarten nicht nur im benachbarten Tiergarten, sondern auch noch in freier Natur zu haben. "Verliert die Stadt auch die letzten natürlichen Restflächen, so bedeutet dies das Aus für bestimmte Tierarten in Wien. Die Verantwortlichen sind daher aufgefordert, auf Basis der Bestimmungen des Wiener Naturschutzgesetzes das Gebiet des 'Fasangartens' als 'Geschütztes Biotop' auszuweisen und es damit unter besonderen Schutz zu stellen", so der VP-Umweltsprecher Klucsarits.

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