Kärntens positive Wirtschaftsentwicklung wird forciert

LH Haider und LHStv. Pfeifenberger: Nachhaltige Erfolge erzielt - Für Forcierung der Koralmbahn und Neuausrichtung des KWF

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Wirtschaft ist im Aufschwung. So
stellt der Wifo-Bericht für Kärntens Wirtschaftspolitik Bestnoten aus. Kärnten ist auch ein Forschungs- und Technologieeldorado mit besonderen Standortvorteilen. Eine Fülle positiver Wirtschaftsdaten gaben heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider und Kärntens Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger im Rahmen einer Pressekonferenz unter dem Motto "Kärntner Konjunkturbarometer" in Klagenfurt bekannt. Das Land sei auf dem richtigen Kurs, seine positive Entwicklung solle weiter forciert werden, sehen Haider und Pfeifenberger sehr optimistische Perspektiven.

Beim Wachstum liege es an drittbester Stelle in Österreich. Im Mai habe es hier den höchsten Beschäftigtenstand gegeben, während in Wien die Arbeitslosigkeit enorm zugenommen habe, strich der Landeshauptmann die positive Entwicklung Kärntens hervor, die auch eine sehr starke Technologiesäule beinhaltet. Im Tourismus baue man auf den Gesundheitstrend - wie dies etwa Bad Bleiberg gut zeige -und wolle mehr und mehr in Richtung Ganzjahrestourismus kommen.

Gerade die finanzielle Absicherung des Koralmbahnprojektes werde vorangetrieben, denn dieses Projekt sei auch für den ungemein wirtschaftsstarken oberitalienischen Raum von großem Interesse. Mit dem Koralmbahnprojekt liege man derzeit rund zehn Jahre dem EU-Projekt des Korridor V, der Kärnten umgehe, voraus, dies sei für die Standortfrage Kärntens ganz wesentlich. Denn große Wachstumschancen habe man vor allem im südosteuropäischen Raum, die man gemeinsam nützen wolle, so Haider.

Tourismus- und Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger wies auf das tolle Winterergebnis 2003/2204 hin. Kärnten habe mit 3,3 Millionen Nächtigungen einen Rekord erzielt, was 17 Mio. Euro mehr an Umsätzen bedeute. Auch die Verweildauer der Gäste sei höher als im Bundesdurchschnitt. Mit den Low-Cost-Carriern sei eine Wertschöpfung in Höhe von 125 Mio. Euro erzielt worden. Dies zeige, dass vor allem die Investitionen in die Infrastruktur absolut richtig seien, so Pfeifenberger. Die Verkehrsanbindungen seien entscheidend, dadurch seien viele neue Investitionen ausgelöst worden. Weitere Modernisierungsinvestitionen und Qualifizierungsoffensiven für neue Führungskräfte in der Wirtschaft sollen dazu beitragen, das Wachstum der Kärntner Wirtschaft fortzusetzen.

LH Haider und LHStv. Pfeifenberger sprachen sich für eine entsprechende Novellierung aus, um dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) an die strategischen Vorgaben des Landes zu binden. Nicht in den operativen Bereich soll eingegriffen werden, doch wer zahle, müsse auch anschaffen, so Haider und Pfeifenberger. So soll künftig die Unterstützung von Kleinbetrieben und Alleinunternehmern ein wichtiger Schwerpunkt sein. Ziel müsse es sein, durch Förderungen dieser kleinen Betriebe die Zahl der dort Beschäftigten zu steigern. Es habe viele Förderprogramme gegeben, die aus den Referaten selbst gekommen seien, jedoch nicht vom KWF. Dies solle sich ändern, derzeit erwarte man neue Vorschläge seitens der KWF-Kuratoren.
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