• 03.06.2004, 13:04:09
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  • OTS0179 OTW0179

Pensionsharmonisierung: Achleitner: Kindererziehung darf kein Armutsgrund im Alter sein

Wien, 2004-06-03 (fpd) - Ein Recht auf eine eigenständige
Alterssicherung für kindererziehende Frauen fordert
FPÖ-Frauensprecherin Elke Achleitner im Zusammenhang mit der
Diskussion um eine Pensionsharmonisierung. Daher sei es notwendig,
dass die Ersatzzeiten der Kindererziehung als echte Pensionszeiten in
ein Pensionskonto einfließen. Es dürfe keine Nachteile für Frauen im
Alter geben. "Dazu gehört auch, dass die Bemessungsgrundlage für
Kindererziehungszeiten deutlich angehoben wird, weil Kindererziehung
kein Altersarmutsgrund sein darf", so Achleitner.

Achleitner wies darauf hin, dass die FPÖ erstmals bei der
Pensionsreform 2003 die Besserstellung von Frauen für ihre
eigenständige Alterssicherung erreicht habe, wie etwa die Erhöhung
der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten von 18 auf 24 Monate
sowie Erleichterungen für Mütter bei der Ausweitung des
Durchrechnungszeitraums. "Die Freiheitlichen werden der
Pensionsharmonisierung ohne angemessene Bewertung der
Kindererziehungszeiten nicht ihre Zustimmung geben, denn die FPÖ
erfüllt jetzt jene Forderungen, von denen die SPÖ - als sie selbst
verantwortlich war - jahrzehntelang nur gesprochen, aber nichts getan
hat", sage Achleitner, die abschließend betonte, dass ohne die
Sozialkompetenz der Freiheitlichen vieles in Österreich anders
aussehen würde.

(Schluss)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

OTS0179    2004-06-03/13:04

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