• 02.06.2004, 15:05:18
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Markut: Kärntner Kasernen sichern, Abfangjäger abbestellen

Sicherheitspolitik braucht Vernunft statt teurer Kampfbomber

Klagenfurt (SP-KTN) - Für die Stornierung der Abfangjäger sprach
sich am Mittwoch der Klubobmann der Sozialdemokraten im Kärntner
Landtag, Karl Markut, aus. "Die schwarz-blaue Bundesregierung soll
die Kärntner Kasernen sichern und dafür die Abfangjäger abbestellen,
denn wir brauchen die Kasernen auch als regionalen Wirtschaftsfaktor
und wollen sicherstellen, dass unsere Jungmänner ihren Präsenzdienst
in Kärntner ableisten können und nicht in andere Bundesländer pendeln
müssen", begründete Markut und machte keinen Hehl daraus, dass die
Abfangjäger für die SPÖ einen katastrophalen Fehlkauf darstellen.

"Tatsache ist", so Markut, "dass laufend neue technische Mängel
des Eurofighter bekannt werden und die Folgekosten explodieren
werden". Fakt sei auch, dass alle bisher vorliegenden Berichte des
Rechnungshofes in Österreich aber auch des Rechnungshofes in
Deutschland die Bedenken gegen die Eurofighter voll bestätigen - von
der mangelnden Leistungsfähigkeit über die nicht abschätzbaren
Betriebskosten bis hin zu den nicht nachvollziehbaren
Bewertungskriterien.

Die Kärntnerinnen und Kärntner würden zumindest 50 Prozent mehr für
den Eurofighter als die deutschen Steuerzahler zahlen und müssten
auch noch für die Kosten der "Übergangslösung", der "Uralt-Flugzeuge"
vom Typ F-5 aufkommen, so die SPÖ-Kritik. "Da sage ich Ihnen ganz
offen, es ist mir selbstverständlich wichtiger, dass die Kärntner
Kasernenstandorte erhalten bleiben sowie unsere Jungmänner in Kärnten
bleiben können und wir uns die Eurofighter sparen", schloss Markut.
(Schluss)

OTS0253    2004-06-02/15:05

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