Markut: Kärntner Kasernen sichern, Abfangjäger abbestellen

Sicherheitspolitik braucht Vernunft statt teurer Kampfbomber

Klagenfurt (SP-KTN) - Für die Stornierung der Abfangjäger sprach sich am Mittwoch der Klubobmann der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Karl Markut, aus. "Die schwarz-blaue Bundesregierung soll die Kärntner Kasernen sichern und dafür die Abfangjäger abbestellen, denn wir brauchen die Kasernen auch als regionalen Wirtschaftsfaktor und wollen sicherstellen, dass unsere Jungmänner ihren Präsenzdienst in Kärntner ableisten können und nicht in andere Bundesländer pendeln müssen", begründete Markut und machte keinen Hehl daraus, dass die Abfangjäger für die SPÖ einen katastrophalen Fehlkauf darstellen.

"Tatsache ist", so Markut, "dass laufend neue technische Mängel des Eurofighter bekannt werden und die Folgekosten explodieren werden". Fakt sei auch, dass alle bisher vorliegenden Berichte des Rechnungshofes in Österreich aber auch des Rechnungshofes in Deutschland die Bedenken gegen die Eurofighter voll bestätigen - von der mangelnden Leistungsfähigkeit über die nicht abschätzbaren Betriebskosten bis hin zu den nicht nachvollziehbaren Bewertungskriterien.

Die Kärntnerinnen und Kärntner würden zumindest 50 Prozent mehr für den Eurofighter als die deutschen Steuerzahler zahlen und müssten auch noch für die Kosten der "Übergangslösung", der "Uralt-Flugzeuge" vom Typ F-5 aufkommen, so die SPÖ-Kritik. "Da sage ich Ihnen ganz offen, es ist mir selbstverständlich wichtiger, dass die Kärntner Kasernenstandorte erhalten bleiben sowie unsere Jungmänner in Kärnten bleiben können und wir uns die Eurofighter sparen", schloss Markut. (Schluss)

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