Trannacher: Frauen müssen endlich besser bezahlt werden

Rüge der EU-Kommission für Kärntner SPÖ-Frauen Alarmsignal für Bundesregierung

Klagenfurt (SP-KTN) - In ihrer Kritik an der Arbeitsmarktpolitik
der Bundesregierung und dem zu geringen Einkommen von Frauen in Österreich bestätigt, sehen sich die Kärntner SPÖ-Frauen. "Wir warnen seit Monaten, dass die Einkommenssituation der Frauen inakzeptabel ist und Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Einkommensschere völlig fehlen, um nicht zu sagen von der schwarz-blauen Bundesregierung gar nicht vorgesehen sind", hielt die Vorsitzende der SPÖ-Frauen in Kärnten, LAbg. Sieglinde Trannacher am Mittwoch fest.

Die Kärntner SPÖ-Frauen kritisieren, dass die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern, wie von der EU-Kommission bestätigt, die höchsten in der gesamten EU seien. "Wir wissen, dass Teilzeitarbeit großteils weiblich ist und nach wie vor Frauen für qualifizierte Jobs schlechter bezahlt werden als Männer, schlimm genug, dass es so ist, noch schlimmer, dass Minister Bartenstein (ÖVP) ebenso wie Frauenministern Rauch-Kallat (ÖVP) keine Maßnahmen setzen, um die Situation für Frauen zu verbessern", kritisierte Trannacher scharf. Die SPÖ-Frauen in Kärnten fordern von der Bundesregierung nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Frauen-Einkommen.

"Skandalös ist auch, dass ältere Frauen stärker denn je aus dem Arbeitsprozess gedrängt werden und es wider besseren Wissens immer noch an qualifizierten Kinderbetreuungseinrichtungen mangelt, obwohl die Regierung sich immer wieder mit dem Kindergeldsystem brüstet", zeigte Trannacher weitere Probleme für Frauen auf und fordert von der Bundesregierung Sofortmaßnahmen, um Frauen, aber auch um Männer länger im Berufsleben zu halten und bedarfsgerechte, flächendeckende und leistbare Kinderbetreuung für alle sicherzustellen. (Schluss)

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