- 02.06.2004, 10:56:52
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EU-Wahl 2004: Konfrontation der Spitzenkandidaten
Hans Bürger lädt zum Runden Tisch
Wien (OTS) - In elf Tagen wählen die Österreicherinnen und
Österreicher ihre 18 Vertreter im künftig 732 Mandatare umfassenden
EU-Parlament. Und wieder ist es Sonntag, der 13. Für wen der 13.
diesmal ein Glückstag wird, erfahren die Zuseher wie vor fünf Jahren
mit dem ORF, der die Wahl in allen seinen Medien begleitet. Höhepunkt
ist die Konfrontation der Spitzenkandidaten der im EU-Parlament
vertretenen Parteien am Sonntag, dem 6. Juni 2004, in ORF 2.
ORF-Fernsehen: Konfrontation der Spitzenkandidaten
Als Höhepunkt der Berichterstattung zur EU-Parlamentswahl am 13. Juni
lädt der ORF eine Woche vor dem Urnengang - am Sonntag, dem 6. Juni,
um 21.55 Uhr in ORF 2 - zur Konfrontation der Spitzenkandidaten der
vier sowohl im Nationalrat als auch im EU-Parlament vertretenen
politischen Parteien ein. Wie können die Österreicher trotz großer
Europaskepsis für diesen Urnengang mobilisiert werden? Welche Chancen
und welche Risken liegen in der jüngst erfolgten Erweiterung der
Union? Was können unsere Abgeordneten in Brüssel und in Straßburg
tatsächlich bewegen? Über diese und weitere Fragen diskutieren unter
der Leitung von EU- und Innenpolitikchef Mag. Hans Bürger MdEP Dr.
Hannes Swoboda (SPÖ-Delegationsleiter), MdEP Ursula Stenzel
(ÖVP-Delegationsleiterin), MdEP Dr. Hans Kronberger
(EU-Spitzenkandidat FPÖ) und MdEP Johannes Voggenhuber
(EU-Spitzenkandidat Die Grünen).
Diese Diskussion schließt - nach den ORF-"Pressestunden" mit den vier
Spitzenkandidaten der im EU-Parlament vertretenen Parteien und "Offen
gesagt", bei dem auch die Vertreter aller übrigen kandidierenden
Parteien und Listen zu Wort kamen, den Kreis der Diskussionsrunden im
ORF im Vorfeld der EU-Wahl.
EU-Wahl 1999 im Vergleich
604.000 Zuschauer (30 Prozent Marktanteil) verfolgten das TV-Duell
zur EU-Wahl 99 am Dienstag, dem 8. Juni 1999. Diskussionsleiter war
bereits damals Hans Bürger. Im Jahr 1999 war die Diskussionsrunde
allerdings um einen Kandidaten erweitert: Johannes Strohmayer war
Spitzenkandidat für das damals noch im EU-Parlament vertretene
Liberale Forum. Neben Stenzel und Voggenhuber - die auch heuer wieder
als Spitzenkandidaten ihrer Parteien antreten - diskutierten zur Wahl
99, außerdem MdEP Daniela Raschhofer für die FPÖ und MdEP Hans-Peter
Martin für die SPÖ.
Die Berichterstattung am Wahltag im ORF-Fernsehen
Italien, Malta, Polen und die Slowakei schließen als letzte EU-Länder
ihre Wahllokale zum letztmöglichen Zeitpunkt, nämlich um 22.00 Uhr.
In Österreich kann man bis 17.00 Uhr wählen. Bereits von 16.55 bis
17.25 präsentiert ORF 2 mit einer "ZiB"-Spezial die erste
Hochrechnung und Berichte. Das Institut SORA liefert - wie gewohnt -
die entsprechenden Daten. Folgende "ZiB"-Redakteure melden sich aus
den jeweiligen Parteizentralen: Fritz Dittlbacher (SPÖ-Zentrale),
Helma Poschner (ÖVP-Bundesgeschäftsstelle), Wolfgang Geier
(FPÖ-Bundesgeschäftsstelle) und Thomas Langpaul
(Bundesgeschäftsstelle der Grünen). Den Listenersten der "Liste
Hans-Peter Martin für echte Kontrolle in Brüssel" Hans-Peter Martin
begleitet Franz Renner. Weitere Hochrechnungen, Reportagen und
Berichte sind in "ZiB"-Spezial-Sendungen um 18.00 und 19.00 Uhr in
ORF 2 zu sehen. Die "Zeit im Bild 1" informiert von 19.30 bis 19.50
in ORF 2, Werner Mück steuert eine erste Analyse bei.
Durch sämtliche Ausgaben der "Zeit im Bild" führen Ingrid Thurnher
und Gerald Groß. Dazu melden sich zahlreiche ORF-Korrespondenten bzw.
Redakteure live aus den EU-Mitgliedsländern: Roland Adrowitzer aus
Brüssel, Hartmut Fiedler aus Berlin, Eva Twaroch aus Paris, Matthias
Schmelzer aus Warschau und Ernst Gelegs aus Budapest.
Parteienvertreter diskutieren am Runden Tisch unter der Leitung von
Hans Bürger im Rahmen einer "ZiB 2 spezial" - in der Politologe Dr.
Anton Pelinka im Studio erwartet wird - von 21.50 bis 22.45 Uhr die
Ergebnisse und mögliche Auswirkungen der EU-Wahl. Eine Spät-"ZiB" um
23.30 Uhr bildet den Wahlausklang am 13. Juni.
Auch der Montag, 14. Juni 2004, steht im Zeichen der Wahlen: Die
Ausgaben der "ZiB" um 9.00 und 13.00 Uhr informieren noch einmal über
Ergebnisse und Hintergründe.
Die EU-Wahl-Berichterstattung der ORF-Landesstudios
Die ORF-Landesstudios informieren während des Wahlkampfs und am
Wahltag bzw. am Tag nach der EU-Wahl. Unter anderem bringt der ORF
Burgenland jeweils eine Wahlkampfreportage über die nationalen
Spitzenkandidaten sowohl im Radio als auch im Fernsehen sowie
Radiointerviews mit den Spitzenkandidaten aus dem Burgenland.
Berichtet wird auch über die Bedeutung der EU-Wahl - und darüber, wie
gewählt wird. ORF Burgenland informiert mit einer Berichterstattung
am Wahlabend bzw. am Tag nach der Wahl mit Ergebnissen und
Reaktionen.
Das Landesstudio Tirol widmet sich in "Tirol Thema" mit vier
Phone-in-Sendungen mit den Tiroler EU-Spitzenkandidaten - Dr. Richard
Seeber (ÖVP), Mag. Helmut Bachmann (SPÖ), Mag. Norman Schadler (FPÖ)
und Dr. Eva Lichtenberger (Grüne) - der EU-Wahl. Außerdem werden in
der Zeit bis zum Wahltag in loser Abfolge im Radio eine ganze Reihe
von Kurzbeiträgen in Form eines "EU-Lexikons oder Taschenbuchs"
gesendet, die die einzelnen EU-Gremien behandeln, im Besonderen die
Bedeutung des EU-Parlaments.
Während des Wahlkampfs werden alle Spitzenkandidaten begleitet. Diese
vier Reportagen werden zu Mittag im Radio, am selben Tag am Abend in
"Tirol heute" gesendet. Am jeweils selben Tag bringt das Radio in der
Abendinformation ein ausführliches Interview mit dem jeweiligen
nationalen Spitzenkandidat im "Hintergrund-Teil". Am Montag, dem 7.
Juni, bringt Radio Tirol von 18.00 bis 19.00 Uhr eine Sondersendung
mit dem Titel "Wer fährt nach Straßburg?" - eine einstündige
Live-Diskussion mit allen vier regionalen Spitzenkandidaten.
Ausschnitte dieser Radio-Diskussion - unter der Leitung von
Chefredakteur Markus Sommersacher - zeigt "Tirol heute". Die
Fernsehinformationssendung des Landesstudios porträtiert die
regionalen Spitzenkandidaten in eigenen Beiträgen und stellt sie mit
ihren speziellen Sachthemen dar.
Die EU-Wahl-Berichterstattung im ORF-Radio
Die ORF-Radios Österreich 1, Ö3 und FM4 widmen sich nicht nur am
Wahlsonntag der EU-Wahl, sondern präsentieren auch schon im Vorfeld
Hintergrundinformationen, Diskussionen und Reportagen.
Ö1:
In den "Journalen" gibt es Interviews mit den Spitzenkandidaten.
Weiters bringen die Ö1-"Journale" ausführliche Berichte über
EU-Themen und die Bedeutung des Parlaments, über den Wahlkampf in den
anderen EU-Staaten sowie über die Abschlussveranstaltungen des
EU-Wahlkampfs. Am Wahltag gibt es um 17.00, 18.00 und 21.30 Uhr
Sonder-"Journale" zu den EU-Wahlergebnissen, deren Auswirkungen auf
die Europäische Union und Analysen.
Ö3:
Hitradio Ö3 berichtet vor den Wahlen zum Europäischen Parlament über
die von den Parteien und Kandidaten aufgegriffenen Sachthemen. Die
Ö3-Nachrichten und Ö3-"Journalen" bringen Interviews mit den
Spitzenkandidaten sowie Berichte über die Abschlussveranstaltungen
des EU-Wahlkampfs. Die ORF-Korrespondenten und die
Radio-Außenpolitikredaktion informieren im Hitradio Ö3 über die
wichtigsten Ereignisse in den EU-Ländern. Am Wahltag selbst gibt es
von 16.00 bis 19.00 Uhr die große Sondersendung "Die Wahlen zum
EU-Parlament im Hitradio Ö3", danach gibt es bis 22.00 Uhr jede halbe
Stunde Informationen zu den aktuellen Ergebnissen.
FM4:
Die aktuellen Magazine stellen im Vorfeld die Kandidaten vor,
"Reality Check" bringt Reportagen und am Tag nach der Wahl eine
Analyse. Am Wahltag selbst gibt es verlängerte Nachrichtentermine bis
21.00 Uhr.
Regionalradios:
Die Regionalradio-Nachrichten bringen im Vorfeld der
EU-Parlamentswahl Interviews mit den Spitzenkandidaten, die Themen
der Parteien, Einschätzungen aus Brüssel und Berichte über
Abschlusskundgebungen. Die ORF-Korrespondenten liefern Zahlen, Daten,
Fakten. Am Wahltag informieren Sonder-"Journale" um 17.00, 18.00 und
22.00 Uhr vom Ausgang der EU-Parlamentswahlen mit Live-Elementen.
Die Berichterstattung zur EU-Wahl in ORF.at und ORF TELETEXT
ORF.at berichtet bis zum Wahltag kontinuierlich über alle Aspekte der
EU-Wahl in aktuellen Storys. Am Wahltag in Österreich steht ORF.at
ganz im Zeichen dieser Entscheidung und präsentiert die Endergebnisse
im Detail sowie die Statements der Vertreter und Spitzenkandidaten
aller wahlwerbenden Parteien und Gruppierungen. Darüber hinaus sind
auch die Ergebnisse aus allen anderen EU-Staaten und das
Gesamtergebnis abrufbar.
Neben den aktuellen Berichten bringt ORF TELETEXT bis zur Wahl eine
erweiterte Hintergrundberichterstattung mit allen Informationen über
die Positionen der Parteien, ihre Kandidaten und die wichtigsten
Themen zur Europa-Wahl. Bis zum Wahltag - insgesamt einen Monat -
gibt es auf Seite 125 ein tägliches "Stichwort" zur EU-Wahl. Am
Wahltag selbst werden ab Seite 500 alle Ergebnisse in Textform und in
Zahlen veröffentlicht, inklusive detaillierter Ergebnisse aus allen
Gemeinden Österreichs.
OTS0083 2004-06-02/10:56
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