EU-Wahl 2004: Konfrontation der Spitzenkandidaten

Hans Bürger lädt zum Runden Tisch

Wien (OTS) - In elf Tagen wählen die Österreicherinnen und Österreicher ihre 18 Vertreter im künftig 732 Mandatare umfassenden EU-Parlament. Und wieder ist es Sonntag, der 13. Für wen der 13. diesmal ein Glückstag wird, erfahren die Zuseher wie vor fünf Jahren mit dem ORF, der die Wahl in allen seinen Medien begleitet. Höhepunkt ist die Konfrontation der Spitzenkandidaten der im EU-Parlament vertretenen Parteien am Sonntag, dem 6. Juni 2004, in ORF 2.

ORF-Fernsehen: Konfrontation der Spitzenkandidaten

Als Höhepunkt der Berichterstattung zur EU-Parlamentswahl am 13. Juni lädt der ORF eine Woche vor dem Urnengang - am Sonntag, dem 6. Juni, um 21.55 Uhr in ORF 2 - zur Konfrontation der Spitzenkandidaten der vier sowohl im Nationalrat als auch im EU-Parlament vertretenen politischen Parteien ein. Wie können die Österreicher trotz großer Europaskepsis für diesen Urnengang mobilisiert werden? Welche Chancen und welche Risken liegen in der jüngst erfolgten Erweiterung der Union? Was können unsere Abgeordneten in Brüssel und in Straßburg tatsächlich bewegen? Über diese und weitere Fragen diskutieren unter der Leitung von EU- und Innenpolitikchef Mag. Hans Bürger MdEP Dr. Hannes Swoboda (SPÖ-Delegationsleiter), MdEP Ursula Stenzel (ÖVP-Delegationsleiterin), MdEP Dr. Hans Kronberger (EU-Spitzenkandidat FPÖ) und MdEP Johannes Voggenhuber (EU-Spitzenkandidat Die Grünen).

Diese Diskussion schließt - nach den ORF-"Pressestunden" mit den vier Spitzenkandidaten der im EU-Parlament vertretenen Parteien und "Offen gesagt", bei dem auch die Vertreter aller übrigen kandidierenden Parteien und Listen zu Wort kamen, den Kreis der Diskussionsrunden im ORF im Vorfeld der EU-Wahl.

EU-Wahl 1999 im Vergleich

604.000 Zuschauer (30 Prozent Marktanteil) verfolgten das TV-Duell zur EU-Wahl 99 am Dienstag, dem 8. Juni 1999. Diskussionsleiter war bereits damals Hans Bürger. Im Jahr 1999 war die Diskussionsrunde allerdings um einen Kandidaten erweitert: Johannes Strohmayer war Spitzenkandidat für das damals noch im EU-Parlament vertretene Liberale Forum. Neben Stenzel und Voggenhuber - die auch heuer wieder als Spitzenkandidaten ihrer Parteien antreten - diskutierten zur Wahl 99, außerdem MdEP Daniela Raschhofer für die FPÖ und MdEP Hans-Peter Martin für die SPÖ.

Die Berichterstattung am Wahltag im ORF-Fernsehen

Italien, Malta, Polen und die Slowakei schließen als letzte EU-Länder ihre Wahllokale zum letztmöglichen Zeitpunkt, nämlich um 22.00 Uhr. In Österreich kann man bis 17.00 Uhr wählen. Bereits von 16.55 bis 17.25 präsentiert ORF 2 mit einer "ZiB"-Spezial die erste Hochrechnung und Berichte. Das Institut SORA liefert - wie gewohnt -die entsprechenden Daten. Folgende "ZiB"-Redakteure melden sich aus den jeweiligen Parteizentralen: Fritz Dittlbacher (SPÖ-Zentrale), Helma Poschner (ÖVP-Bundesgeschäftsstelle), Wolfgang Geier (FPÖ-Bundesgeschäftsstelle) und Thomas Langpaul (Bundesgeschäftsstelle der Grünen). Den Listenersten der "Liste Hans-Peter Martin für echte Kontrolle in Brüssel" Hans-Peter Martin begleitet Franz Renner. Weitere Hochrechnungen, Reportagen und Berichte sind in "ZiB"-Spezial-Sendungen um 18.00 und 19.00 Uhr in ORF 2 zu sehen. Die "Zeit im Bild 1" informiert von 19.30 bis 19.50 in ORF 2, Werner Mück steuert eine erste Analyse bei.

Durch sämtliche Ausgaben der "Zeit im Bild" führen Ingrid Thurnher und Gerald Groß. Dazu melden sich zahlreiche ORF-Korrespondenten bzw. Redakteure live aus den EU-Mitgliedsländern: Roland Adrowitzer aus Brüssel, Hartmut Fiedler aus Berlin, Eva Twaroch aus Paris, Matthias Schmelzer aus Warschau und Ernst Gelegs aus Budapest. Parteienvertreter diskutieren am Runden Tisch unter der Leitung von Hans Bürger im Rahmen einer "ZiB 2 spezial" - in der Politologe Dr. Anton Pelinka im Studio erwartet wird - von 21.50 bis 22.45 Uhr die Ergebnisse und mögliche Auswirkungen der EU-Wahl. Eine Spät-"ZiB" um 23.30 Uhr bildet den Wahlausklang am 13. Juni.

Auch der Montag, 14. Juni 2004, steht im Zeichen der Wahlen: Die Ausgaben der "ZiB" um 9.00 und 13.00 Uhr informieren noch einmal über Ergebnisse und Hintergründe.

Die EU-Wahl-Berichterstattung der ORF-Landesstudios

Die ORF-Landesstudios informieren während des Wahlkampfs und am Wahltag bzw. am Tag nach der EU-Wahl. Unter anderem bringt der ORF Burgenland jeweils eine Wahlkampfreportage über die nationalen Spitzenkandidaten sowohl im Radio als auch im Fernsehen sowie Radiointerviews mit den Spitzenkandidaten aus dem Burgenland. Berichtet wird auch über die Bedeutung der EU-Wahl - und darüber, wie gewählt wird. ORF Burgenland informiert mit einer Berichterstattung am Wahlabend bzw. am Tag nach der Wahl mit Ergebnissen und Reaktionen.

Das Landesstudio Tirol widmet sich in "Tirol Thema" mit vier Phone-in-Sendungen mit den Tiroler EU-Spitzenkandidaten - Dr. Richard Seeber (ÖVP), Mag. Helmut Bachmann (SPÖ), Mag. Norman Schadler (FPÖ) und Dr. Eva Lichtenberger (Grüne) - der EU-Wahl. Außerdem werden in der Zeit bis zum Wahltag in loser Abfolge im Radio eine ganze Reihe von Kurzbeiträgen in Form eines "EU-Lexikons oder Taschenbuchs" gesendet, die die einzelnen EU-Gremien behandeln, im Besonderen die Bedeutung des EU-Parlaments.
Während des Wahlkampfs werden alle Spitzenkandidaten begleitet. Diese vier Reportagen werden zu Mittag im Radio, am selben Tag am Abend in "Tirol heute" gesendet. Am jeweils selben Tag bringt das Radio in der Abendinformation ein ausführliches Interview mit dem jeweiligen nationalen Spitzenkandidat im "Hintergrund-Teil". Am Montag, dem 7. Juni, bringt Radio Tirol von 18.00 bis 19.00 Uhr eine Sondersendung mit dem Titel "Wer fährt nach Straßburg?" - eine einstündige Live-Diskussion mit allen vier regionalen Spitzenkandidaten. Ausschnitte dieser Radio-Diskussion - unter der Leitung von Chefredakteur Markus Sommersacher - zeigt "Tirol heute". Die Fernsehinformationssendung des Landesstudios porträtiert die regionalen Spitzenkandidaten in eigenen Beiträgen und stellt sie mit ihren speziellen Sachthemen dar.

Die EU-Wahl-Berichterstattung im ORF-Radio

Die ORF-Radios Österreich 1, Ö3 und FM4 widmen sich nicht nur am Wahlsonntag der EU-Wahl, sondern präsentieren auch schon im Vorfeld Hintergrundinformationen, Diskussionen und Reportagen.

Ö1:
In den "Journalen" gibt es Interviews mit den Spitzenkandidaten. Weiters bringen die Ö1-"Journale" ausführliche Berichte über EU-Themen und die Bedeutung des Parlaments, über den Wahlkampf in den anderen EU-Staaten sowie über die Abschlussveranstaltungen des EU-Wahlkampfs. Am Wahltag gibt es um 17.00, 18.00 und 21.30 Uhr Sonder-"Journale" zu den EU-Wahlergebnissen, deren Auswirkungen auf die Europäische Union und Analysen.

Ö3:
Hitradio Ö3 berichtet vor den Wahlen zum Europäischen Parlament über die von den Parteien und Kandidaten aufgegriffenen Sachthemen. Die Ö3-Nachrichten und Ö3-"Journalen" bringen Interviews mit den Spitzenkandidaten sowie Berichte über die Abschlussveranstaltungen des EU-Wahlkampfs. Die ORF-Korrespondenten und die Radio-Außenpolitikredaktion informieren im Hitradio Ö3 über die wichtigsten Ereignisse in den EU-Ländern. Am Wahltag selbst gibt es von 16.00 bis 19.00 Uhr die große Sondersendung "Die Wahlen zum EU-Parlament im Hitradio Ö3", danach gibt es bis 22.00 Uhr jede halbe Stunde Informationen zu den aktuellen Ergebnissen.

FM4:
Die aktuellen Magazine stellen im Vorfeld die Kandidaten vor, "Reality Check" bringt Reportagen und am Tag nach der Wahl eine Analyse. Am Wahltag selbst gibt es verlängerte Nachrichtentermine bis 21.00 Uhr.

Regionalradios:
Die Regionalradio-Nachrichten bringen im Vorfeld der EU-Parlamentswahl Interviews mit den Spitzenkandidaten, die Themen der Parteien, Einschätzungen aus Brüssel und Berichte über Abschlusskundgebungen. Die ORF-Korrespondenten liefern Zahlen, Daten, Fakten. Am Wahltag informieren Sonder-"Journale" um 17.00, 18.00 und 22.00 Uhr vom Ausgang der EU-Parlamentswahlen mit Live-Elementen.

Die Berichterstattung zur EU-Wahl in ORF.at und ORF TELETEXT

ORF.at berichtet bis zum Wahltag kontinuierlich über alle Aspekte der EU-Wahl in aktuellen Storys. Am Wahltag in Österreich steht ORF.at ganz im Zeichen dieser Entscheidung und präsentiert die Endergebnisse im Detail sowie die Statements der Vertreter und Spitzenkandidaten aller wahlwerbenden Parteien und Gruppierungen. Darüber hinaus sind auch die Ergebnisse aus allen anderen EU-Staaten und das Gesamtergebnis abrufbar.

Neben den aktuellen Berichten bringt ORF TELETEXT bis zur Wahl eine erweiterte Hintergrundberichterstattung mit allen Informationen über die Positionen der Parteien, ihre Kandidaten und die wichtigsten Themen zur Europa-Wahl. Bis zum Wahltag - insgesamt einen Monat -gibt es auf Seite 125 ein tägliches "Stichwort" zur EU-Wahl. Am Wahltag selbst werden ab Seite 500 alle Ergebnisse in Textform und in Zahlen veröffentlicht, inklusive detaillierter Ergebnisse aus allen Gemeinden Österreichs.

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