• 01.06.2004, 13:46:04
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Krainer zu Zivildiener-Verpflegung: Studie belegt ungenügende Höhe des Verpflegungsgelds

Strasser ist aufgefordert, endlich zu handeln

Wien (SK) Wie einer aktuellen Untersuchung von
Ernährungsgutachtern zu entnehmen ist, sind Österreichs Zivildiener
unterversorgt. "Damit ist erwiesen: Von einer angemessenen
Verpflegung, wie sie verfassungsrechtlich gefordert wird, kann keine
Rede sein", so SPÖ-Abgeordneter Kai Jan Krainer am Dienstag gegenüber
dem Pressedienst der SPÖ. Krainer fordert eine Anhebung des
Verpflegungsgeldes auf 12 Euro, um eine "realistische Versorgung der
Zivildiener zu ermöglichen". ****

Innenminister Strasser, der für die Zivildiener zuständig
ist, forderte Krainer auf, endlich Stellung zu beziehen. "Der
Innenminister weiß spätestens seit Veröffentlichung der Studie, dass
Zivildienstleistende aus Ersparnissen, Krediten, Nebenjobs und durch
Unterstützung von Verwandten ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen.
Dieser Zustand ist nicht verfassungskonform", so Krainer
abschließend. (Schluss) up

OTS0163    2004-06-01/13:46

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