Krainer zu Zivildiener-Verpflegung: Studie belegt ungenügende Höhe des Verpflegungsgelds

Strasser ist aufgefordert, endlich zu handeln

Wien (SK) Wie einer aktuellen Untersuchung von Ernährungsgutachtern zu entnehmen ist, sind Österreichs Zivildiener unterversorgt. "Damit ist erwiesen: Von einer angemessenen Verpflegung, wie sie verfassungsrechtlich gefordert wird, kann keine Rede sein", so SPÖ-Abgeordneter Kai Jan Krainer am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Krainer fordert eine Anhebung des Verpflegungsgeldes auf 12 Euro, um eine "realistische Versorgung der Zivildiener zu ermöglichen". ****

Innenminister Strasser, der für die Zivildiener zuständig ist, forderte Krainer auf, endlich Stellung zu beziehen. "Der Innenminister weiß spätestens seit Veröffentlichung der Studie, dass Zivildienstleistende aus Ersparnissen, Krediten, Nebenjobs und durch Unterstützung von Verwandten ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Dieser Zustand ist nicht verfassungskonform", so Krainer abschließend. (Schluss) up

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