• 01.06.2004, 08:00:00
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Fettwegspritze: Verbesserungen stehen an

Wien (OTS) - Anlässlich einer Tagung kosmetischer Mediziner kam es
zu einem Treffen zwischen Dr. Patricia Rittes, der Pionierin der
Fettwegspritze und dem Wiener kosmetischen Chirurgen DDr. Karl-Georg
Heinrich, der ein Jahrzehnt nach Dr. Rittes’ ersten Versuchen die
Methode nicht nur auf eine wissenschaftlich fundierte Basis mit
quantitativ objektivierbaren Resultaten gestellt hat, sondern auch
intensiv an einer Weiterentwicklung der Injektions-Lipolyse arbeitet.
Er informiert regelmäßig unter www.fettwegspritze.at über den Stand
der Arbeit.

Die brasilianische Hautärztin Dr. Patricia Rittes begann 1995,
zunächst bei kleinen Fettansammlungen unter den Augen, Injektionen
mit Phosphatidylcholin zu verabreichen. Obwohl sie damit Erfolg hatte
und sich Fettpolster tatsächlich durch dieses Verfahren reduzieren
ließen, zog sie sich damit den Zorn der amerikanischen Gesellschaft
für plastische Chirurgie zu. Dies hinderte sie jedoch nicht daran, in
Brasilien mehr als 8500 Patienten zu behandeln. Nach ihren Angaben
kam es dabei zu keinen ernsthaften Nebenwirkungen, die Resultate
sollen großteils sehr gut gewesen sein. Was jedoch fehlte, war eine
nachvollziehbare wissenschaftliche Aufarbeitung dieser praktischen
Erfahrungen. Erst 2003 publizierte Dr. Rittes erstmals eine Studie
über ihre Ergebnisse bei der Behandlung von Fettpolstern, wobei sie
allerdings auf das Vermessen der behandelten Fettpolster verzichtete
und sich mit einer fotografischen Dokumentation begnügte. Anlässlich
eines Vortrages der Pionierin der Fettwegspritze beim
Aesthetica-Kongresses in Wien fand der Wiener kosmetische Chirurg
DDr.Karl-G. Heinrich Zeit zu einem Erfahrungsaustausch mit
Fr.Dr.Rittes. Es war dies gewissermaßen ein Treffen zweier
Generationen von Experten für Injektions-Lipolyse. Dabei ging es auch
um die Weiterentwicklung der Methode. In einer Studie an mehr als 100
Patientinnen und Patienten führte DDr. Heinrich erstmals eine
Quantifizierung und Objektivierung der mit der Fettwegspritze
erzielten Resultate durch. Die Ergebnisse waren durchwegs gut. Damit
konnten die Erfahrungen, die Dr. Rittes in knapp zehn Jahren mit der
Methode gemacht hatte, auf einer soliden, wissenschaftlichen Basis
bestätigt werden. Für die Injektions-Lipolyse bedeutet das den
entscheidenden Schritt vom rein empirisch abgesicherten Geheimtipp
zur Evidenz basierten Medizin. Nur publizierte Resultate können die
Einwände der Gegner ausräumen. In Wien wurde ein entscheidender
Schritt in diese Richtung getan.

Doch für DDr. Heinrich geht es keineswegs nur darum, die
Ergebnisse anderer zu untermauern. Er arbeitet seit vielen Monaten an
einer Verbesserung der Methode, die dann ebenfalls wissenschaftlich
abgesichert und dokumentiert werden muss. Ähnlich wie er es vor
Jahren mit der Erfindung eigener Mikrokanülen zur Fettabsaugung getan
hat, verfeinert er nun die Injektionstechnik der Fettwegspritze. Auch
klare Richtlinien hinsichtlich der Dosierung und der Applikation
werden geschaffen und durch entsprechende wissenschaftliche Arbeiten
abgesichert. Dr. Patricia Rittes zeigte sich interessiert angesichts
der Weiterentwicklungen, die die von ihr initiierte Methode in Wien
erfährt.

Fotomaterial (Behandlungsfotos, Vorher-/Nachher-Fotos)auf
Anforderung

OTS0003    2004-06-01/08:00

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