• 28.05.2004, 13:05:12
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KHOL: JAHRBUCH FÜR POLITIK IST DOKUMENTATION DER REFORMEN

Khol präsentierte neueste Ausgabe der Politischen Akademie "mit Mix
von Analysen von Spitzenpolitikern und Spitzenexperten" im Parlament

Wien, 28. Mai 2004 (ÖVP-PK) Das Jahrbuch für Politik 2003 ist in
besonderer Weise eine Dokumentation der Reformen geworden. Wie weit
sie geglückt sind, und wie weit wir auf dem Weg durch die Wüste Gobi
sind, hängt aber vom Standpunkt des Betrachters ab. Der Pluralismus
wurde berücksichtigt. Das Politische Jahrbuch ist mittlerweile zu
einem Standardwerk geworden; jeder braucht es. Das sagte heute,
Freitag, Univ.Prof. Dr. Andreas Khol bei der Präsentation des
Jahrbuchs für Politik 2003, einer Publikation der Politischen
Akademie, mit Univ.Prof. Dr. Stefan Karner und Univ.Prof. Dr. Günther
Burkert-Dottolo von der Politischen Akademie. ****
"Seit 1975 decken wir größere und kleinere Reformen ab", wies Khol
unter anderem auf Beiträge zur Pensionsreform, ÖBB-Reform,
Steuerreform sowie der Polizei- und Gendarmerie-Zusammenlegung hin.
Auch der Österreich-Konvent oder die Pensionsreform würden
angesprochen. Was fehle, sei die "Gesundheit". "Hier werden wir im
nächsten Jahr etwas zu leisten haben". Das nächste Jahrbuch sei schon
in Vorbereitung.
"Wir decken mit dieser Publikation des Politischen Jahrbuchs die
Ein-Jahres-Politik ab. Das Buch ist ein Mix aus Analysen von
Spitzenpolitkern, Demoskopen und Wissenschaftern. Wichtige Probleme
werden von verschiedenen politischen Seiten, aber auch von
Expertenseite beleuchtet. Das bedeutet allerdings auch, dass der
'Ziegel' immer dicker wird." Mittlerweile umfassen die gesamten
Jahrbücher bereits zwei Meter im Regal. Das Jahrbuch 2003 hat 719
Seiten und enthält Beiträge von 49 Autoren.
Khol hob in seinem Statement einige Beiträge hervor:
ÖVP-Generalsekretär Abg. Reinhold Lopatka befasst sich mit dem
Wertewandel; die beiden Klubobleute Josef Cap (SPÖ) und Herbert
Scheibner (FPÖ) analysieren die Fortsetzung der Wende. Mit der
Bedeutung der politischen Plakate befassen sich Prof. Johannes
Domsich und Dr. Christian Moser. Und die zwei jungen Autorinnen Mag.
Katharina Karner und Eva Gollubits haben einen Artikel mit dem Titel
"Weiblich, ledig, jung sucht ... Perspektiven für die Zukunft"
verfasst. Mit der Universitätsreform hat sich unter anderem Georg
Winckler, der Vorsitzende der Rektorenkonferenz, auseinander gesetzt.
Ein Beitrag stammt von ÖVP-Sozialsprecher Abg. Mag. Walter Tancsits,
der den ÖGB und die AK in der Oppositionsrolle beleuchtet.
Khol verwies zudem auf die Jahreschronik von Dr. Walter Hämmerle.
Diese sei vor allem für ihn als Politiker "außerordentlich wichtig".
Außerdem empfahl Khol ein "Schmankerl" von Alexander Purger über "Das
ZYX des Jahres 2003" sowie den Beitrag des Top-Journalisten der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Prof. Dr. Reinhard Olt, der den
Begriff des "Piefke" analysiert.
Khol dankte allen Autoren, die auch zahlreich bei der Präsentation
vertreten waren, sowie allen Mitarbeitern der Politischen Akademie.
"Was führt alle einmal im Jahr zusammen? - Das Jahrbuch für Politik".
Der Historiker Univ.Prof. Dr. Stefan Karner, Vizepräsident der
Politischen Akademie, bezeichnete das Buch als "Chronik der laufenden
Ereignisse dieses Jahres". "Das Motto schreibt dieses Jahr", so
Karner auf die Frage, was das Motto sei. Die zwei Meter Bücher, die
alle Werke des Jahrbuchs bereits in den Regalen einnehmen, seien ein
"Teil der österreichischen Zeitgeschichte". Der Direktor der
Politischen Akademie, Univ.Prof. Dr. Günter Burkert-Dottolo, wies
abschließend auf die "Besonderheit der Offenheit" des Jahrbuches, die
auch diesmal wieder sichtbar werde. Es sei eine gelungene Mischung
aus Analyse, Vergangenheit und Nachdenken über die Zukunft.
(Khol, Ofner, Burkert-Dottolo, Karner (Hg): Österreichisches Jahrbuch
für Politik 2003. Verlag für Geschichte und Politik. Wien 2004. ISBN:
3-7028-0414-5. 719 Seiten. 49,80 Euro)
(Schluss)

OTS0173    2004-05-28/13:05

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