• 27.05.2004, 11:56:54
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Leopold Keiblinger, Vorsitzender der Exekutivgewerkschaft: "Neinsagen ohne konstruktive Vorschläge ist zuwenig."

Die richtigen Schlüsse aus der Mitarbeiterbefragung ziehen

Wien (OTS) - "Die Beamten und Beamtinnen der Bundesgendarmerie,
der Bundessicherheitswache und des Kriminaldienstes leisten Tag für
Tag hervorragende Arbeit im Dienste der Sicherheit für die Menschen
in Österreich. Ständig nein zu sagen, wie dies Vertretern der FSG und
der SPÖ tun, ist zuwenig", erklärt der Vorsitzender der
Exekutivgewerkschaft in der GÖD Leopold Keiblinger.

Nach den Mitarbeiterbefragungen bei der Bundesgendarmerie, der
Bundessicherheitswache und beim Kriminaldienst muss nun auch der
Dienstgeber klare Schlussfolgerungen ziehen. Im Zusammenhang mit der
Wachkörperreform darf es zu keinen finanziellen Verlusten und
dienstrechtlichen Schlechterstellungen für die Mitarbeiter in der
Exekutive kommen.

Die Dienstzeitfrage muss von der Wachkörperreform entkoppelt
werden und kann nur im Einvernehmen mit den Arbeitnehmervertretern
entschieden werden. Es ist der breite Wunsch der Kollegenschaft, die
gegenwärtig bestehenden und bewährten Dienstsysteme beizubehalten.
Neue berufliche Aufstiegs- und Qualifizierungsperspektiven sind
festzulegen. Und die Erschwernisse im Exekutivdienst müssen sowohl im
Aktivdienst als auch durch begünstigende Ruhestandsbestimmung
abgegolten werden.

"Die Umfrageergebnisse müssen auch im Hinblick auf die
Mitarbeiterzufriedenheit und Reformakzeptanz für den Bundesminister
für Inneres bindend sein. Die Befragungen zeigen aber, dass die
Kolleginnen und Kollegen an konstruktiven Lösungen interessiert
sind", schließt Keiblinger.

OTS0148    2004-05-27/11:56

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