• 27.05.2004, 11:15:29
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Land in Sicht! - BILD

Bäuerliche Familie: "Ab sofort ist die Hofkontor AG
auch in Österreich aktiv. Ziel dabei: Landwirten eine
wirtschaftliche Perspektive trotz Strukturwandel, Reduzierung der
EU-Prämien und Ost-Konkurrenz zu bieten."

Krumbach (OTS) - Ab sofort können nun auch Österreichs Landwirte
von einem besonderen Konzept der Landbewirtschaftung profitieren.
Unter dem Stichwort "Farmmanagement" sucht die Firma Hofkontor
professionelle Landwirte mit freien Ressourcen.

In Deutschland hat das Farmmanagement-Konzept seine Feuerprobe
bereits erfolgreich überstanden. Ab sofort bietet die Hofkontor AG
diese Form der Flächenbewirtschaftung auch in Österreich an. Mit der
Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft wird diese
Weiterentwicklung der zwischenbetrieblichen Kooperation auch zwischen
Bregenz und Eisenstadt angeboten. Ziel dabei: Landwirten eine
wirtschaftliche Perspektive trotz Strukturwandel, Reduzierung der
EU-Prämien und Ost-Konkurrenz zu bieten.

Das System ist so genial wie einfach: Landwirte, die ihren
Maschinenpark besser auslasten oder ihre persönliche Arbeitskraft
effektiver einsetzen wollen, werden als "Farmmanager" in ein
Flächenkataster eingetragen. Auf diese Weise erhält jeder die Option
auf die Bewirtschaftung von Feldstücken in einer definierten Region.
Diese Flächen stammen z. B. von Betrieben, deren Eigentümer den Gang
in den Nebenerwerb planen oder von Betrieben mit ungeklärter
Hofnachfolge. Diese "Landgeber" (Grundeigentümer) nutzen die
Möglichkeit einer professionellen Bewirtschaftung ihrer Flächen, ohne
die eigentliche Unternehmensführung abzugeben. Damit ist das Angebot
auch für expansive Veredlungsbetriebe sehr interessant. Auf diese
Weise realisieren Landwirte mehr Flexibilität, ohne Flächen pachten
oder gar kaufen zu müssen. Die hieraus resultierenden Vorteile sorgen
für zusätzliche Zufriedenheit sowohl bei den Farmmanagern als auch
bei den Landgebern.

Hofkontor - Was andere zwischenbetriebliche Kooperationen
nicht können!

Während bei zwischenbetrieblichen Kooperationen wie etwa beim
Maschinenring die Mitglieder als Auftragnehmer kaum Verantwortung für
die bearbeiteten Flächen haben, ist der Farmmanager am Gewinn der von
ihm bewirtschafteten Liegenschaft beteiligt. Auf diese Weise erhält
er klare Anreize zur professionellen und verantwortungsvollen
Bewirtschaftung. "Wir legen besonderen Wert auf partnerschaftliche
Beziehungen zwischen Landgebern und Farmmanagern", erklärt der
Österreich-Chef der Hofkontor AG, DI Karl Laschtowicka, "deshalb
treffe ich mich dreimal im Jahr mit jeder
Farmmanager/Landgeber-Beziehung zu intensiven Teamgesprächen, offen
und ehrlich!" Ein einfaches und transparentes Abrechnungssystem
gewährleistet weitere Überschaubarkeit, außerdem besteht für jeden
Landgeber die Möglichkeit, Aktionär bei der Hofkontor AG zu werden
und auf diese Weise am Unternehmenserfolg weiter zu partizipieren.

Was bringt Hofkontor dem Farmmanager:

- Mehr Einkommen durch Ausschöpfung der Fixkostendegression
 - Beteiligung am Gewinn der bewirtschafteten Flächen
 - Bessere Arbeitsauslastung
 - Wachstumspotenzial trotz limitierter Eigen- und Pachtflächen
 - Besseres Kalkulieren bei Anschaffung neuer Maschinen
 - Übersichtliche Abrechnung mit allen wichtigen Daten zur
   bewirtschafteten Fläche

Was bringt Hofkontor dem Landgeber (Grundeigentümer):

- Höhere Wertschöpfung als beim Verpachten
 - Er bleibt bäuerlicher Unternehmer
 - Klare Verteilung der betrieblichen Verantwortung
 - Klare Kostentransparenz für die eingebrachten Flächen
 - Möglichkeit der Beteiligung an der Hofkontor AG

In Deutschland gut bewährt

In Deutschland werden bereits größere Flächen von Farmmanagern
bewirtschaftet. Unternehmensgründer Dirk Detlefsen führt das hohe
Interesse der Landwirte auf die generelle Blickrichtung des
Unternehmens zurück: "Wir bieten dort einen konkreten Weg in die
Zukunft, wo andere nur an der Politik meckern. Kein Wunder, dass
unsere Landwirte wieder durchatmen können und eine positive
Einstellung bekommen."

Full Service Agrarmanagement

Die Hofkontor AG konzentriert sich neben der Vermittlung von
Farmmanagern und Bewirtschaftungsflächen vor allem auf das Entwickeln
einer qualitätsgerechten Vermarktung für landwirtschaftliche
Rohprodukte. Unter dem Stichwort "Vertikale Integration" wurden
bereits Pilotprojekte mit Vertretern des Ernährungsgewerbes
gestartet. "Wir können die konkreten Bedürfnisse der
Nahrungsmittelindustrie über die Zentrale der Hofkontor AG direkt an
unsere Farmmanager weitergeben", freut sich Detlefsen, "so erzeugen
wir wirklich das, was der Handel will - und dafür zahlt er gerne
mehr!"

Ein weiteres Pilotprojekt mit dem Landtechnikhersteller John Deere
sowie der Forschungsanstalt Kiel zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit
von Lebensmitteln wurde von der Hofkontor AG initiiert. Detelefsen:
"Somit setzen wir die EU-Verordnung über die Rückverfolgung von
Lebensmitteln schon ein Jahr vor ihrem Inkrafttreten um!"

Infos für interessierte Bauern und

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS0118    2004-05-27/11:15

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