• 21.05.2004, 16:22:56
  • /
  • OTS0193 OTW0193

‚Wer ist hier der Boß?' - Start der Bewusstseinskampagne des Klubs für Frauen

OTS (Wien) - ‚Wer ist hier der Boss?' und ‚Öko-Weichei?'. Mit diesen
zwei Plakatsujets startet am 24. Mai an 1500 Plakatstellen im
Großraum Wien die Bewusstseinskampagne der überparteilichen
Fraueninitiative Klub für Frauen. Die erste Plakattranche wurde von
der jungen Werbeagentur dasuno entworfen: Die rhetorischen Fragen
werden mit dem Slogan ‚Gleichberechtigung passiert zuerst im Kopf'
aufgelöst. Anfang Juni folgt dann die zweite Tranche der
Plakatkampagne mit zwei Sujets der Agentur Young & Rubicam und dem
Slogan ‚Frauen müssen dürfen dürfen'. Die Kampagne läuft parallel
dazu - mit weiteren Sujets der Agenturen for sale und FCB Kobza -
auch in verschiedenen österreichischen Printmedien. Die Sujets sind
auch unter www.klubfuerfrauen.at zu finden.

"Ziel der Kampagne ist es, festgefahrene Rollenbilder von Frauen und
Männern aufzubrechen und zu hinterfragen", erklärt Gabriela
Semler-Quester, Sprecherin des Klubs für Frauen.

Ein Pretest zu den Sujets von Karmasin.Motivforschung habe die
Notwendigkeit einer solchen Kampagne gezeigt, ergänzt Klub für
Frauen-Mitglied Sophie Karmasin. 55 % der Befragten verbinden mit der
Darstellung einer berufstätigen Frau den ambivalenten Begriff
‚Powerfrau', 42 % verbinden mit dieser Rolle abwertende Inhalte wie
‚karrieregeil'. Die Darstellung einer berufstätigen Frau mit einer
Tasse Kaffee in der Hand, die sich mit einem Mann unterhält, ruft
ebenso stereotype Vorstellungen ab: Die Mehrheit der Nennungen
beschreibt sie in einer untergebenen Rolle: 38 % verbinden mit der
Frau eine Sekretärin bzw. für 37 % bringt sie ihm den Kaffee, nur 24
% vermuten, dass es sich um die Geschäftsführerin handelt. "Die
Kampagne kann Stereotype sicherlich nicht aus der Welt schaffen, ein
kleiner Anstoß zum Umdenken sollte aber gelingen", so Karmasin.

Neben den vier Agenturen dasuno, FCB Kobza, forsale und Young &
Rubicam konnten auch die Druckerei Bauer und die Außenwerbung dafür
gewonnen werden, ihre Leistungen - Kreation, Produktion und
Plakatstellen - unentgeltlich in den Dienst der Sache zu stellen.
"Zentrale Bedeutung hat für uns natürlich auch die Bereitschaft der
Medien, die Anzeigensujets pro bono zu veröffentlichen", sagt
Semler-Quester.

Der Klub für Frauen ist eine überparteiliche Initiative von derzeit
15 Frauen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur, die etwas für
Frauen bewegen wollen.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung:
Gabriele Semler-Quester, 0699 -16166029

Rückfragehinweis: Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS0193    2004-05-21/16:22

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel