- 21.05.2004, 12:51:03
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Kabas: Am Abriss der Kahlenberg-Ruine führt kein Weg vorbei!
Bürgermeisterpartei muß sich endlich ernsthaft um den Wiener Hausberg kümmern
Wien, 2004-05-21 (fpd) - Das beflissene und völlig überraschende
Engagement von manchen im unmittelbaren Vorfeld des Abrisses des
Kahlenbergrestaurants ist in höchstem Maße seltsam. Wäre nämlich die
Bausubstanz derart schützens- und erhaltenswert, hätte dies schon
längst festgestellt werden müssen. Bevor nun aber - nach vielen
Jahren - die Abbruchmaschinen zur Beseitigung dieses Schandfleckes
ihren Betrieb aufnehmen, Halt zu schreien, sei in keiner Form mehr
nachvollziehbar, so heute der Wiener FPÖ-Klubobmann Hilmar Kabas.
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Faktum sei, dass das Gebäude im Laufe der Jahrzehnte bis zu zehnmal
in seiner Substanz verändert worden sei und vom ursprünglichen Bau so
gut wie nichts mehr da sei. Wien mache sich in den Augen seiner
Touristen, aber auch Bürger zur Lachnummer, wenn es seinen Hausberg
damit weiter verunziert. Sowohl das Bundesdenkmalamt wie nun auch die
Gesellschaft für Architektur und die für Denkmal- und Ortsbildpflege
hätten viele Jahre Zeit gehabt, das Wort zu erheben, haben aber
geschwiegen, während dieser Komplex vor sich "hingelottert" sei.
"Der Schandfleck muß endlich beseitigt werden. Das hat nun sogar der
Bürgermeister erkannt und festgestellt. Häupl möge sich daher dieser
Angelegenheit persönlich annehmen und endlich etwas für den Wiener
Hausberg tun, der seit vielen Jahren im kalten Schatten der Wiener
SPÖ-Politik steht", forderte Kabas. (Schluß) HV nnnn
Rückfragehinweis: FP-Wien, 4000-81798
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