- 21.05.2004, 11:12:01
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Kronberger: Keine Gentechnik in der Landwirtschaft!
Gentechnik bedroht unsere traditionell und biologisch wirtschaftenden Bauern
Wien, 2004-05-21 (fpd) - Das deutliche und entschlossene Nein der
Freiheitlichen zur Gentechnik in der Landwirtschaft bekräftigte heute
der freiheitliche EU-Spitzenkandidat Hans Kronberger. ****
"Wir sind strikt gegen Gentechnik in der Landwirtschaft", stellte
Kronberger klar. "Die Risiken sind nicht geklärt, die Gentechnik
bedroht unsere traditionell und biologisch wirtschaftenden Bauern und
sie ist ein Angriff auf die Wahlfreiheit des Konsumenten. Außerdem
lehnt die große Mehrheit der Österreicher gentechnisch veränderte
Lebensmittel ab."
Kronberger betrachtet zwei Aufgaben als vorrangig: "Es müssen so
schnell wie möglich Koexistenz-Bestimmungen erlassen werden, die den
Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft vor gentechnischen
Verunreinigungen ermöglichen. Die Haftungsfrage muß gelöst werden,
das Verursacherprinzip muß gelten. Gentechnisch wirtschaftende
Landwirtschaft muß selbst für Schäden aufkommen."
Weiters müßten in allen österreichischen Bundesländern großflächige
gentechnikfreie Zonen eingerichtet werden. Musterbeispiel für diese
Forderung ist für Kronberger Kärnten. "Kärnten verbietet den Anbau
gentechnisch veränderter Pflanzen nicht ausdrücklich, regelt aber den
Schutz von Naturräumen und natürlichen Kulturen so rigoros, daß ein
Gentech-Anbau unwahrscheinlich wird. So sieht das Kärntner Gesetz,
das am 4. Mai 2004 einstimmig beschlossen wurde, Abstände von drei
Kilometern für Gentech-Felder zu Naturschutzgebieten und biologisch
wirtschaftenden Höfen vor, die in Kärnten zwanzig Prozent aller
Betriebe ausmachen." (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: 0664-8257801
OTS0092 2004-05-21/11:12
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