Scheele: Niederösterreichs Trinkwasser muss gesichert bleiben

Finanzielles Aushungern der Kommunen birgt Risiko für Trinkwasserversorgung

St. Pölten (SPI) - Im Rahmen ihres EU-Talks in Altlengbach forderte Niederösterreichs SPÖ Spitzenkandidatin MEP Mag. Karin Scheele erneut die Sicherung des Trinkwassers ein. Gemeinsam mit Bürgermeister Mag. Wolfgang Luftensteiner und dem Leiter der II. Hochquellen-Wasserleitung DI Andreas Tomenendal wurden die Perspektiven der zukünftigen Wasserversorgung in Niederösterreich diskutiert. Scheeles Folgerung: "Durch die finanzielle Aushungerung der Kommunen durch die derzeitige Bundesregierung ist die Versorgungssicherheit des Trinkwassers fraglich. Aufgrund finanzieller Engpässe könnten sich zahlreich Gemeinden in Zukunft gezwungen sehen über Privatisierungsschritte nachzudenken."****

"Der Erhalt bewährter Versorgungssysteme wie bei uns in Niederösterreich muss daher sichergestellt werden und darf nicht zum vom Wettbewerbsrecht dominierten Luxusgut verkommen", erläutert die couragierte EU-Parlamentarierin. Erschwerend komme hinzu, dass seitens einzelner EU-Kommissare und Lobbys immer wieder Bestrebungen in Richtung Liberalisierung der Wasserversorgung erfolgen würden. "Deshalb ist auch in Brüssel höchste Wachsamkeit nötig. Die Liberalisierer dürfen sich in Sachen Wasser auf keinen Fall durchsetzen", so Scheele. Wasser sei Teil der Daseinsvorsorge, die Wasserversorgung daher eine Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse. MEP Karin Scheele hat sich in den vergangenen Jahren im EU-Parlament vor allem den Arbeitsgebieten "Konsumenten- und Umweltschutz" erfolgreich gewidmet. (Schluss) alu

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