- 20.05.2004, 11:58:22
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Scheele: Niederösterreichs Trinkwasser muss gesichert bleiben
Finanzielles Aushungern der Kommunen birgt Risiko für Trinkwasserversorgung
St. Pölten (SPI) - Im Rahmen ihres EU-Talks in Altlengbach forderte
Niederösterreichs SPÖ Spitzenkandidatin MEP Mag. Karin Scheele erneut
die Sicherung des Trinkwassers ein. Gemeinsam mit Bürgermeister Mag.
Wolfgang Luftensteiner und dem Leiter der II.
Hochquellen-Wasserleitung DI Andreas Tomenendal wurden die
Perspektiven der zukünftigen Wasserversorgung in Niederösterreich
diskutiert. Scheeles Folgerung: "Durch die finanzielle Aushungerung
der Kommunen durch die derzeitige Bundesregierung ist die
Versorgungssicherheit des Trinkwassers fraglich. Aufgrund
finanzieller Engpässe könnten sich zahlreich Gemeinden in Zukunft
gezwungen sehen über Privatisierungsschritte nachzudenken."****
"Der Erhalt bewährter Versorgungssysteme wie bei uns in
Niederösterreich muss daher sichergestellt werden und darf nicht zum
vom Wettbewerbsrecht dominierten Luxusgut verkommen", erläutert die
couragierte EU-Parlamentarierin. Erschwerend komme hinzu, dass
seitens einzelner EU-Kommissare und Lobbys immer wieder Bestrebungen
in Richtung Liberalisierung der Wasserversorgung erfolgen würden.
"Deshalb ist auch in Brüssel höchste Wachsamkeit nötig. Die
Liberalisierer dürfen sich in Sachen Wasser auf keinen Fall
durchsetzen", so Scheele. Wasser sei Teil der Daseinsvorsorge, die
Wasserversorgung daher eine Dienstleistung von allgemeinem
wirtschaftlichen Interesse. MEP Karin Scheele hat sich in den
vergangenen Jahren im EU-Parlament vor allem den Arbeitsgebieten
"Konsumenten- und Umweltschutz" erfolgreich gewidmet. (Schluss) alu
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