- 19.05.2004, 13:47:35
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Keine faulen Kompromisse auf dem Rücken der österreichischen Bauern
Freiheitliche Bauernschaft möchte Verhandlungsergebnis erst prüfen und dann beurteilen
Klagenfurt, 2004-05-19 (fpd) Weitaus kritischer als der ÖVP
Bauernbund gibt sich der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft,
NRAbg. DI Uwe Scheuch. "Als Bundesobmann der Freiheitlichen
Bauernschaft werde wir den ausverhandelten Kompromiss zum
Bundestierschutzgesetz im Zuge einer außerordentlichen
Bundesvorstandssitzung der Freiheitlichen Bauernschaft genau
überprüfen", so Scheuch in einer ersten Stellungsnahmen zur Einigung
im Bundestierschutzgesetz.
Für Scheuch war von Anfang an ein fairer Umgang mit den
österreichischen Bäuerinnen und Bauern Grundvoraussetzung für eine
Zustimmung im Parlament. "Die Freiheitliche Bauernschaft bekennt sich
natürlich zu einem bundesweiten Tierschutz. Aber nur unter der
Voraussetzung, dass man den klein- und mittelständischen bäuerlichen
Betrieben ein faires wirtschaften und überleben ermöglicht", so
Scheuch weiter. Kein Verständnis gebe es dafür, wenn durch überzogene
Forderungen den bäuerlichen Betrieben massive Wettbewerbsnachteile
gegenüber Großkonzernen und Agrarlobbys aus dem nun erweiterten
Europa entstehen.
Sehr verwundert zeigte sich Scheuch über die Haltung des
ÖVP-Bauernbundes. "Anscheinend hat der sonst so wortgewaltige
Bauernbund in dieser Sache die Interessen der Bäuerinnen und Bauern
zugunsten eines dringend nötigen Wahlerfolges von Bundeskanzler
Schüssel geopfert", so Scheuch abschließend in Richtung ÖVP.
OTS0242 2004-05-19/13:47
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