• 19.05.2004, 11:37:02
  • /
  • OTS0136 OTW0136

Gen-Mais: Entschiedener Protest von Kronberger

Risiken nach wie vor ungeklärt - Heimische Biobauern durch Gentechnik bedroht

Wien, 2004-05-19 (fpd) - Seinen entschiedenen Protest gegen die
Zulassung von Gen-Mais durch die EU-Kommission deponierte heute der
freiheitliche EU-Spitzenkandidat Hans Kronberger. ****

"Die FPÖ hat sich immer schon strikt gegen gentechnisch veränderte
Lebensmittel wie auch überhaupt gegen Gentechnik in der
Landwirtschaft ausgesprochen", erinnerte Kronberger. "Die damit
verbundenen Risiken sind nach wie vor nicht geklärt. Schon im Jahr
1997 haben die Österreicher durch ihre Unterstützung des
Gentechnikvolksbegehrens der Gentechnik eine deutliche Absage
erteilt. Dieser klare Auftrag gilt für Österreichs Politiker nach wie
vor." Die Zulassung des Gen-Mais widerspreche klar dem Willen der
Bevölkerung.

Kronberger bekräftigte nochmals sein klares und prinzipielles Nein zu
Gentechnik in der Landwirtschaft: "Gentechnik bedroht unsere
traditionell und biologisch wirtschaftenden Betriebe - wir müssen sie
wirksam vor gentechnischen Verunreinigungen schützen, was nach
derzeitigem EU-Recht nicht möglich ist."

Eine der wichtigsten Aufgaben ist für Kronberger daher die EU-weite
Verabschiedung von Koexistenz-Bestimmungen, denn: "Ein Bauer, der
biologisch anbaut und auf Gentechnik verzichtet, muss sich gegen
gentechnische Verunreinigungen seiner Ernte und Produkte wehren
können. Wenn gentechnikfreie und gentechnische Landwirtschaft
nebeneinander existieren, ist es nahezu unmöglich, die gentechnische
Infizierung von Saatgut zu verhindern. Daher braucht es EU-weit
verbindliche Haftungsregelungen, damit unsere Biolandwirte nicht auch
noch für die ihnen entstandenen Schäden aufkommen müssen."

Außerdem solle man in Europa dem Beispiel Kärntens folgen und
großflächige gentechnikfreie Zonen errichten. Kronberger: "Kärnten
hat mit seinem Gentechnik-Vorsorgegesetz einen beispielhaften Weg
vorgegeben; damit ist Österreich wieder einmal EU-weiter Vorreiter
beim Schutz der biologischen Landwirtschaft." (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
0664-8257801

OTS0136    2004-05-19/11:37

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel