- 17.05.2004, 14:08:07
- /
- OTS0184 OTW0184
Lopatka: Maßnahmen statt Ankündigungen, Herr Swoboda!
SPÖ verwechselt Wahlwerbung mit Verunsicherungspolitik
Wien, 17. Mai 2004 (ÖVP-PK) Während sich die SPÖ im EU-
Wahlkampf wieder einmal mit Ankündigungen begnüge, setze die
Bundesregierung die richtigen Maßnahmen im Kampf gegen die
Jugendarbeitslosigkeit, sagte heute, Montag, ÖVP-Generalsekretär
Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka zu den jüngsten Aussagen des SPÖ-
Spitzenkandidaten für die EU-Wahlen, Hannes Swoboda. "Die täglichen
Verunsicherungen der Österreicherinnen und Österreicher müssen ein
Ende haben. Wahlwerbung ist nicht Verunsicherungspolitik, Herr
Swoboda", so Lopatka. ****
Wenn Swoboda behaupte, die Regierung Schüssel tue nichts gegen
die Jugendarbeitslosigkeit, solle er die Fakten ansehen, denn
"Österreich hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa".
Natürlich sei jeder junge Mensch ohne Arbeit einer zuviel. Aus
diesem Grund sei es auch diese Bundesregierung gewesen, die das
berufsbildende mittlere und höhere Schulwesen erfolgreich ausgebaut
habe. Im Jahr 1999 besuchten 117.000 Jugendliche eine BHS, heute
seien es rund 130.000, dies bedeute, dass "13.000 zusätzliche
Schulplätze an unseren HTL, den Handelsakademien, den
Tourismusschulen usw. geschaffen wurden. Das entspricht einer
Steigerung um elf Prozent", fuhr der Generalsekretär fort, "das
sind Fakten und keine Ankündigungen".
Die "Berufsreifeprüfung", die den Lehrlingen den Zugang zu
Universitäten und Fachhochschulen eröffne, habe sich zum
Erfolgsmodell entwickelt. Österreich sei das einzige Land, in dem
es diese Möglichkeit für Lehrlinge gibt. Rund 7.000 Personen
bereiten sich derzeit auf die Berufsreifeprüfung vor, 5.500
Österreicherinnen und Österreicher mit abgeschlossener Berufsreife-
oder Studienberechtigungsprüfung studieren an einer Universität,
dies seien 3,5 Prozent aller Studierenden. "Das ist eine
Bildungspolitik, die die Augen nicht vor der Realität schließt,
sondern vor der Zukunft öffnet", so Lopatka.
In den letzten Jahren sei eine Reihe moderner Lehrberufe
geschaffen worden, wie etwa die Lehrberufe EDV-Technik, EDV-
Kaufmann, Kommunikationstechnik EDV und Telekommunikation sowie
Mikrotechnik und Produktionstechnik. Im Bereich der Berufsschulen
seien zahlreiche Lehrplanadaptierungen durchgeführt worden, um die
neuen Technologien, aber auch veränderte
Qualifikationserfordernisse zu berücksichtigen. Der "Europäische
Computerführerschein" zähle heute ebenso zum Angebot in den
Berufsschulen wie ein verstärktes Angebot im Bereich der
Fremdsprachen.
Die österreichische Lehrlingsausbildung sei zu einem
internationalen Vorzeigemodell geworden. So liege Österreich bei
jeder internationalen Berufsweltmeisterschaft im Spitzenfeld:
Österreich war 4 Mal beste Nation weltweit (1991 Amsterdam, 1995
Lyon, 1997 St. Gallen, 1999 Montreal). Österreich erhielt 162
Medaillen seit 1961 (52 Gold-, 54 Silber- und 56 Bronzemedaillen).
"Das ist der richtige Weg, Herr Swoboda!", sagte Lopatka.
Natürlich werde die Regierung erst dann zufrieden sein, wenn kein
junger, aber auch kein älterer Mensch mehr arbeitslos sei. "Wir
werden im Gegensatz zur SPÖ weiterhin arbeiten und nach dem Motto
'Taten statt Ankündigungen' weiterhin Maßnahmen setzen", so der
ÖVP-Generalsekretär abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
OTS0184 2004-05-17/14:08
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK