- 14.05.2004, 14:04:03
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Kranzl: 62% des Benzinpreises gehen direkt an den Finanzminister
Große Preisunterschiede bei den Tankstellen
St. Pölten ( SPI ) - "Die Bundesregierung ist anscheinend mit hohen
Benzinpreisen zufrieden, fliessen doch 62 % des bezahlten Betrages
direkt ins Finanzministerium", so Konsumentenschutz - Landesrätin
Christa Kranzl. Still und heimlich wurde die Mineralölsteuer für
Benzin und Diesel erhöht. Der Finanzminister kann sich über 200
Millionen Euro Extraeinnahmen durch Mineralöl - und Mehrwertsteuern
freuen. Umso mehr sollten sich die Autofahrer die Benzinpreise bei
den jeweiligen Tankstellen genau anschauen, da Unterschiede bis zu 8%
möglich sind. Laut einer Studie des ARBÖ achten 63% der Autofahrer
bereits darauf, 32% sind aber kaum bis überhaupt nicht über die
aktuellen Spritpreise informiert. Sie unterschätzen, dass sie damit
viel Geld auf der Straße lassen. Das Service vom ARBÖ, ORF sowie
anderen Institutionen bietet einen Vergleich von billigeren und
teureren Tankstellen in allen Bundesländern.****
So zum Beispiel bezahlt man für 1 Liter Diesel 0,779 Cent/Liter an
einer Tankstelle in Ebenfurth und 0,823 Cent/Liter in
Melk(Preisunterschied 5,65%!). Für EURO Super bezahlt man in
Schwechat 0.948 Cent/ Liter und in Kirchberg 1,013 Cent/ Liter, um
satte 6,86% mehr! Die Preisunterschiede an den NÖ Tankstellen kann
man auf der Homepage des ARBÖ unter www.arboe.at/billigtanken
nachlesen. "In Österreich liegen die Nettopreise um 3,2 Cent pro
Liter (ATS 4,40 ) über dem EU Durchschnitt. Ich fordere daher den
Wirtschaftminister auf, weiteren Preiserhöhungen Einhalt zu gebieten
!", so Konsumentenschutz-Landesrat Christa Kranzl.
(Schluss
OTS0209 2004-05-14/14:04
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