Karas: Nur eine soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung sichert die Nachhaltigkeit

EU-Ziel Nummer Eins braucht messbare Vorgaben für die Mitgliedstaaten

Wien, 13. Mai 2004 (ÖVP-PK) "In der künftigen Europäischen Verfassung ist das Ziel Nachhaltigkeit durch eine soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung verankert. Um dieses oberste Ziel der Europäischen Union aber auch wirklich erreichen zu können, brauchen wir klarere, messbarere und überprüfbarere Vorgaben für die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik der Mitgliedstaaten", forderte gestern, Mittwoch, der Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas bei einer Diskussionsveranstaltung in Wien. ****

Bei der von der Industriellenvereinigung, der Jungen Industrie und der Bundesjugendvertretung veranstalteten Diskussion mit den Spitzenkandidaten der österreichischen Parteien zum Thema "Europa -Wirtschaft - Jugend. Europa wählen! Das Heute gestalten für ein Morgen mit Zukunft", verlangte Karas eine öffentliche Debatte über Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. "Die derzeit bereits geführte Debatte über die Ziele der Haushaltspolitik der Mitgliedstaaten ist wichtig und richtig. Analog dazu brauchen wir
in Europa aber auch eine ernsthafte Diskussion über die Ziele des Wachstums- und Stabilitätspaktes", so Karas weiter.

Der Wirtschaftssprecher der EVP-ED-Fraktion, der größten Fraktion im Europäischen Parlament, wies vor allem darauf hin, dass bereits im Vertrag Maastricht eine verstärkte Berücksichtigung der Sozial- und Umweltpolitik verankert sei. Als vehementer Vertreter der ökosozialen Marktwirtschaft hatte Karas seine Funktion als EVP-Wirtschaftssprecher bereits in dieser Legislaturperiode stets auf einen ernsthafteren Umgang mit den bereits gefassten Beschlüssen der Europäischen Union gedrängt. "Alle Mitgliedstaaten der Union haben diese klaren Regeln mit beschlossen. Es ist die Aufgabe und Verpflichtung der Regierungen, für deren Umsetzung zu sorgen und sich nicht aus tagespolitischen Überlegungen aus ihrer Verantwortung zu stehlen", so Karas abschließend.

Rückfragen: Mag. Othmar Karas MEP, tel.: +43-1-40110-4702
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED-Presse, tel.: +32-475-790021

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