• 13.05.2004, 13:45:08
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  • OTS0194 OTW0194

Karas: Nur eine soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung sichert die Nachhaltigkeit

EU-Ziel Nummer Eins braucht messbare Vorgaben für die Mitgliedstaaten

Wien, 13. Mai 2004 (ÖVP-PK) "In der künftigen Europäischen
Verfassung ist das Ziel Nachhaltigkeit durch eine soziale,
ökonomische und ökologische Entwicklung verankert. Um dieses
oberste Ziel der Europäischen Union aber auch wirklich erreichen zu
können, brauchen wir klarere, messbarere und überprüfbarere
Vorgaben für die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik der
Mitgliedstaaten", forderte gestern, Mittwoch, der
Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas bei einer
Diskussionsveranstaltung in Wien. ****

Bei der von der Industriellenvereinigung, der Jungen Industrie
und der Bundesjugendvertretung veranstalteten Diskussion mit den
Spitzenkandidaten der österreichischen Parteien zum Thema "Europa -
Wirtschaft - Jugend. Europa wählen! Das Heute gestalten für ein
Morgen mit Zukunft", verlangte Karas eine öffentliche Debatte über
Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. "Die derzeit bereits
geführte Debatte über die Ziele der Haushaltspolitik der
Mitgliedstaaten ist wichtig und richtig. Analog dazu brauchen wir
in Europa aber auch eine ernsthafte Diskussion über die Ziele des
Wachstums- und Stabilitätspaktes", so Karas weiter.

Der Wirtschaftssprecher der EVP-ED-Fraktion, der größten
Fraktion im Europäischen Parlament, wies vor allem darauf hin, dass
bereits im Vertrag Maastricht eine verstärkte Berücksichtigung der
Sozial- und Umweltpolitik verankert sei. Als vehementer Vertreter
der ökosozialen Marktwirtschaft hatte Karas seine Funktion als EVP-
Wirtschaftssprecher bereits in dieser Legislaturperiode stets auf
einen ernsthafteren Umgang mit den bereits gefassten Beschlüssen
der Europäischen Union gedrängt. "Alle Mitgliedstaaten der Union
haben diese klaren Regeln mit beschlossen. Es ist die Aufgabe und
Verpflichtung der Regierungen, für deren Umsetzung zu sorgen und
sich nicht aus tagespolitischen Überlegungen aus ihrer
Verantwortung zu stehlen", so Karas abschließend.

Rückfragen: Mag. Othmar Karas MEP, tel.: +43-1-40110-4702
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED-Presse, tel.: +32-475-790021

OTS0194    2004-05-13/13:45

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