Hans Kronberger - Eine saubere Wahl

FPÖ präsentiert Wahlkampagne und Spitzenkandidaten - Kronberger seit gestern FPÖ-Mitglied - Glaubwürdiger und sauberer Aufdecker und Kämpfer gegen Privilegien

Wien, 2004-05-13 (fpd) - Genau einen Monat vor den EU-Wahlen präsentierte die Freiheitliche Partei heute im Wiener Ringstraßenhotel Plaza ihre Spitzenkandidaten und die Wahlkampagne, die unter dem Motto "Eine saubere Wahl" steht. ****

Die geschäftsführende FPÖ-Bundesparteiobfrau Ursula Haubner äußerte ihre Freude über den guten Mix aus kompetenten politischen Persönlichkeiten, deren Ziel es sei, die Interessen Österreichs in Brüssel zu vertreten. Haubner bezeichnete die Liste als ein gutes Angebot an die Bürger. Eine Stimme für die FPÖ sei eine starke Stimme für ein Europa, das sorgsam mit dem Geld der Steuerzahler umgehe. Es handle sich um ein sauberes Team mit einem bewährten und erfolgreichen Spitzenkandidaten.

FPÖ-Bundesgeschäftsführer Arno Eccher präsentierte die Wahlkampagne. Das Hauptplakat, von dem 3.000 Stück hergestellt werden, zeigt das Konterfei Hans Kronbergers mit dem FPÖ-Logo und dem Slogan "Hans Kronberger - Eine saubere Wahl". Die 2-Bogen-Sujets tragen die Aufschriften "Türkei in die EU? - Mit mir nicht!", "Mehr Steuergeld für Brüssel? - Mit mir nicht!" und "Atomstrom statt sauberer Energie? - Mit mir nicht!". Weiters gibt es 700.000 Flyer mit den Hauptwahlkampfthemen der FPÖ und einer Sammlung von "Kuriositäten aus Brüssel". Insgesamt beträgt das Wahlkampfbudget laut Eccher 1,5 Millionen Euro.

Der außenpolitische Sprecher der FPÖ, Klubobmann Herbert Scheibner, betonte, wie wichtig es sei, der EU-kritischen österreichischen Bevölkerung die Notwendigkeit zu zeigen, zu dieser Wahl zu gehen. Das Europäische Parlament beeinflusse die Interessen Österreichs, und die freiheitlichen Kandidaten würden diese Interessen Österreichs in Brüssel und Straßburg vertreten. Scheibner verlangte von der Europäischen Union mehr Bürgernähe und direkte Demokratie. Sie solle sich auch außenpolitisch stärker betätigen und mit einer Stimme sprechen. Hans Kronberger ist laut Scheibner nicht nur ein profilierter Fachmann, sondern auch ein glaubwürdiger und sauberer Aufdecker und Kämpfer gegen Privilegien, der im Gegensatz zu anderen nicht aus Eigeninteresse handle, sondern für Österreich tätig sei.

Die Listenvierte Heike Trammer nannte es als ihr Ziel, der Familienpolitik in der EU ein Gesicht zu geben. Die Familien kämen auf europäischer Ebene zu kurz. Mit den Worten "Die Zeitbombe Europa tickt" warnte Trammer vor der Überalterung der Gesellschaft. Sie werde sich energisch gegen die Familienzerstörung einsetzen. Der Listenzweite Franz Grossmann fühlt sich nach eigenen Worten verpflichtet, seinen Beruf als Anwalt grenzübergreifend einzusetzen; in Brüssel sei nicht alles so sauber wie allgemein angenommen. Daher möchte er in den Haushaltskontrollausschuß: "Ich will eine saubere EU." Grossmann bezeichnete sich als Anwalt der Österreicher und Lobbyist für Kärnten.

Der freiheitliche EU-Spitzenkandidat Hans Kronberger, der seit gestern Mitglied der FPÖ ist, und zwar bei der Landesgruppe Steiermark, präsentierte die inhaltlichen Positionierungen der FPÖ. Mit den Worten "Die Türkei kommt nicht in die EU", schloß er einen EU-Beitritt der Türkei kategorisch aus. Abgesehen vom innerstaatlichen Zustand der Türkei wäre die EU damit überfordert, die Kosten eines Beitritts wären höher als diejenigen der soeben vollzogenen Erweiterung.

Ein weiteres wichtiges Thema sind die sauberen Energieträger. Kronberger warnte in diesem Zusammenhang davor, daß es in der EU derzeit eine Renaissance der Atomkraft gebe. Österreich müsse seinen Weg unbedingt fortsetzen. Weiters sprach sich Kronberger gegen eine Erhöhung der Beitragszahlungen aus. Man dürfe nicht auf die Steuerzahler zurückgreifen. Ein weiteres großes Zukunftsthema sei die Verkehrslawine; hier müsse Österreich seine Position behaupten. Kronberger sprach sich für den Schutz des österreichischen Wassers aus und meinte, man müsse das Natursystem erhalten, da dies das gerechteste System sei. Den Standpunkt der EU, wonach Tiere eine Ware seien, bezeichnete er als präzivilisatorisch. Sein Ziel sei es, das Tier zum Lebewesen und Mitgeschöpf zu erheben. Ein wichtiges Thema sieht der freiheitliche EU-Spitzenkandidat auch in der Abwehr gentechnisch behandelter Lebensmittel. Stattdessen müsse man die biologische Landwirtschaft forcieren. (Schluß)

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