- 13.05.2004, 11:44:51
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BHAK 10 wird bargeldlos!
Österreichs erste Schule mit Schülerausweis inkl. Quick-Funktion
Wien (OTS) - "Worüber anderswo seit Jahren geredet wird, ist nun
in einer Wiener Schule Realität: Ab sofort ist die BHAK10 Österreichs
erste bargeldlose Schule, die einen Schülerausweis mit integrierter
Quick-Zahlungsfunktion ausgibt. Der Vorteil: In dieser zeitgemäßen
Form von Schülerausweis sind alle Stärken des 'klassischen'
Schülerausweises mit den Vorteilen bargeldlosen Zahlungsverkehrs
verbunden. Dass dieses Projekt so rasch erfolgreich realisiert werden
konnte, ist ein Verdienst der Schule, vor allem aber auch der aktiven
Unterstützung aller Schulpartner, ihnen gilt mein ganz persönlicher
Dank", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne
Brandsteidl Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz fest.
"Eigenverantwortlicher Umgang mit Geld ist für Jugendliche
besonders wichtig. Und der will gelernt sein. Der Schülerausweis mit
Quick-Chip soll diesen Prozess erleichtern. Ähnlich wie bei
Handy-Wertkarten behalten Eltern und Jugendliche die Finanzen im
Griff", meinte hierzu Dr. Peter Trcka, Geschäftsführer von Europay
Austria.****
Trcka weiter: "Der Quick-Chip funktioniert auch außerhalb des
Schulbereichs an mehr als 82.000 Bankomat-Kassen österreichweit. Und
die Quick-Funktion steht allen Österreichern auf ihrer
Maestro-Karte/Bankomat-Karte oder mit anonymer Quick-Wertkarte zur
Verfügung. Gerade bei Kleinbeträgen ist es oft praktisch, ohne Code
und Unterschrift zahlen zu können. Seit Einführung des Euro hat sich
das Zahlen mit Quick deutlich vervielfacht."
BHAK10-Direktor Mag. Peter Slanar, der eigentliche "Vater des
Projektes" unterstrich eine weitere Bedeutung des neuen
Schülerausweises für seine Schule: "Als Leiter einer kaufmännischen
berufsbildenden Schule ist es mir ein wichtiges Bestreben, mit der
Wirtschaft zu kooperieren, um einerseits die zukünftigen Absolventen
optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und andererseits auch den
Unterricht möglichst praxisnah und am 'Puls der Zeit' gestalten zu
können. Ein wichtiger Ausdruck dieses Bestrebens sind die
Projektarbeiten, die vor allem von den MaturantInnen in enger
Kooperation mit der Wirtschaft zu erstellen sind. Davon profitieren
die SchülerInnen, indem sie praxisnahe Projekte umsetzen müssen.
Andererseits kommt dies auch den Unternehmen zugute, da sie als
Projektauftraggeber wichtige Ansätze zur Umsetzung des in Auftrag
gegebenen Projektes im eigenen Unternehmen gewinnen."
Slanar zur Projektgeschichte des Schülerausweises: "Das Thema
einer im letzten Schuljahr in Auftrag gegebenen Projektarbeit
behandelte die Einführung eines elektronischen Schülerausweises in
Kombination mit dem Quick-Zahlungssystem. Die nunmehrige Umsetzung
des Projektes an der Schule in enger Kooperation mit Europay ist ein
Beweis dafür, daß durch derartige Kooperationen Initiativen mit
Vorbildcharakter entstehen können." (Schluss) ssr
OTS0124 2004-05-13/11:44
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