Kahlenberg: Häupl muß endlich initiativ werden - Gesamtkonzept gefordert!

Überparteiliche Arbeitsgruppe und Ideenwettbewerb soll Konzept für "Kahlenberg Neu" erstellen

Wien, 2004-05-13 (fpd) - Kaum, daß endlich ein Projekt zur Beseitigung der Hotelruine am Kahlenberg in Angriff genommen wird, gibt es völlig überraschend Probleme mit dem Bundesdenkmalamt und der Wiener Bürgermeister ist auf totaler Tauchstation. Indes verlottert der Wiener Hausberg weiter. Häupl ist aufgefordert, endlich aktiv zu werden und ein Gesamtkonzept zur Attraktivierung des Kahlenberges in die Wege zu leiten, forderte heute der Klubobmann der Wiener FPÖ Mag. Hilmar Kabas. ****

Es sei eine Schande sondergleichen, welch abgewracktes Ambiente der Wiener Hausberg mit seiner Hotel-Ruine im Zentrum bietet. Nicht nur die Hotelruine selbst bedarf dringend der Beseitigung, es müsse ein Gesamtkonzept in Angriff genommen werden, das etwa auch die triste Betonwüste des Parkplatzes in eine sanfte Nutzung miteinbezieht. Ideen zur Revitalisierung gäbe es freilich genug. Kabas wünscht sich ein Nutzungs-Mix mit teilweiser Begrünung der Parkflächen, Shops und Cafes, Ausstellungsmöglichkeiten, etc. Auch müsse endlich eine rasche Verbesserung des Öffi-Angebotes in Angriff genommen werden, indem etwa ein Wienerwald-Bus eingerichtet wird. Es könnte auch ein Stützpunkt für Waldforschungsaufgaben errichtet werden oder auch nachgedacht werden über eine attraktive Aufstiegshilfe auf den Hausberg, wie sie ja mit Kahlenbergbahn bis vor 80 Jahren mit Erfolg bestanden hatte und auch in anderen Großstädten mit großer Akzeptanz betrieben wird, regte Kabas an.

Er, Kabas, stelle sich vor, daß der Bürgermeister rasch eine überparteiliche Arbeitsgruppe "Kahlenberg" einsetzt sowie parallel dazu einem Ideenwettbewerb initiiert, an dem sich jeder Wiener aktiv beteiligen können müsse. Immerhin lieben die Wienerinnen und Wiener ihren Hausberg. Ein Konzept "Kahlenberg Neu" müsse dem Wiener Hausberg jenen Stellenwert geben, der ihm gebührt. Eine weitere Verlotterung des Wiener Hausberges sei jedenfalls nicht hinzunehmen und auch den Wienerinnen und Wienern nicht zuzumuten. Bürgermeister Häupl müsse hier endlich aktiv werden, forderte Kabas. (Schluß) HV nnnn

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