- 13.05.2004, 11:38:09
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Kahlenberg: Häupl muß endlich initiativ werden - Gesamtkonzept gefordert!
Überparteiliche Arbeitsgruppe und Ideenwettbewerb soll Konzept für "Kahlenberg Neu" erstellen
Wien, 2004-05-13 (fpd) - Kaum, daß endlich ein Projekt zur
Beseitigung der Hotelruine am Kahlenberg in Angriff genommen wird,
gibt es völlig überraschend Probleme mit dem Bundesdenkmalamt und der
Wiener Bürgermeister ist auf totaler Tauchstation. Indes verlottert
der Wiener Hausberg weiter. Häupl ist aufgefordert, endlich aktiv zu
werden und ein Gesamtkonzept zur Attraktivierung des Kahlenberges in
die Wege zu leiten, forderte heute der Klubobmann der Wiener FPÖ Mag.
Hilmar Kabas. ****
Es sei eine Schande sondergleichen, welch abgewracktes Ambiente der
Wiener Hausberg mit seiner Hotel-Ruine im Zentrum bietet. Nicht nur
die Hotelruine selbst bedarf dringend der Beseitigung, es müsse ein
Gesamtkonzept in Angriff genommen werden, das etwa auch die triste
Betonwüste des Parkplatzes in eine sanfte Nutzung miteinbezieht.
Ideen zur Revitalisierung gäbe es freilich genug. Kabas wünscht sich
ein Nutzungs-Mix mit teilweiser Begrünung der Parkflächen, Shops und
Cafes, Ausstellungsmöglichkeiten, etc. Auch müsse endlich eine rasche
Verbesserung des Öffi-Angebotes in Angriff genommen werden, indem
etwa ein Wienerwald-Bus eingerichtet wird. Es könnte auch ein
Stützpunkt für Waldforschungsaufgaben errichtet werden oder auch
nachgedacht werden über eine attraktive Aufstiegshilfe auf den
Hausberg, wie sie ja mit Kahlenbergbahn bis vor 80 Jahren mit Erfolg
bestanden hatte und auch in anderen Großstädten mit großer Akzeptanz
betrieben wird, regte Kabas an.
Er, Kabas, stelle sich vor, daß der Bürgermeister rasch eine
überparteiliche Arbeitsgruppe "Kahlenberg" einsetzt sowie parallel
dazu einem Ideenwettbewerb initiiert, an dem sich jeder Wiener aktiv
beteiligen können müsse. Immerhin lieben die Wienerinnen und Wiener
ihren Hausberg. Ein Konzept "Kahlenberg Neu" müsse dem Wiener
Hausberg jenen Stellenwert geben, der ihm gebührt. Eine weitere
Verlotterung des Wiener Hausberges sei jedenfalls nicht hinzunehmen
und auch den Wienerinnen und Wienern nicht zuzumuten. Bürgermeister
Häupl müsse hier endlich aktiv werden, forderte Kabas. (Schluß) HV
nnnn
Rückfragehinweis: FP-Wien 4000-81794
OTS0120 2004-05-13/11:38
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