• 13.05.2004, 10:30:00
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Marathon - was tun wenn's nachher schmerzt?

Physikalische Mediziner geben Tipps für Hilfe danach

Wien (OTS) - Wer an einem Marathon teilnimmt, hat sich auch als
Amateur meist professionell vorbereitet. Dazu gehört zu Beginn eine
ärztliche Untersuchung, dann ein monatelanges Aufbautraining, die
richtige Ernährung, die richtige Kleidung und das passende Schuhwerk.

Dennoch kann es zu Hoppalas und Schmerzen kommen, sei es durch
einen Sturz, oder einfach durch Überanstrengung. Bei einem Sturz
steht entlang der Marathonstrecke genug Erste-Hlife-Personal zur
Verfügung um eine Erstversorgung sicher zu stellen und gegebenenfalls
eine Einweisung in ein Spital zu veranlassen.

Was aber wenn Schmerzen, vorerst grundlos, erst am nächsten Tag
auftreten, oder aber der Sturz anfänglich harmlos erschienen ist,
sogar ein Weiterlaufen möglich war, und ebenfalls erst am nächsten
Tag Schmerzen zu spüren sind? Der Wiener Facharzt für Physikalische
Medizin und allgemeine Rehabilitation, Dr. Hans Malus, rät in diesem
Fall: "Hände weg von sogenannten Hausmittelchen! Auch Beschwerden
nach dem Sport gehören vom Arzt begutachtet und behandelt! Wir
Physikalischen Mediziner in Wien stehen Schmerzpatienten ab Montag
Morgen jederzeit zur Verfügung."

Dr. Malus nennt einige der häufigsten Beschwerden nach so einer
enormen läuferischen Anstrengung:

-   Läuferknie - Überlastung des inneren Bänderapparates
 -   Überlastung der Achillessehne (Achillodynie)
 -   Muskelzerrungen
 -   Muskelkrämpfe
 -   Probleme im Sprunggelenk

Nach entsprechender genauer Diagnostik gibt es eine Reihe von
therapeutischen Möglichkeiten durch durch den Physikalischen
Mediziner:

* Massagen wie
 - klassische Massage
 - Akupunkturmassage
 - Bindegewebsmassage
 - Tiefen-Massage nach Marnitz

 * Schmerztherapie mit:
 - Elektrotherapie
 - Ultraschall
 - Magnetfeld

 * Neural-Therapie mit Infiltration und Quaddeln
 * Moorbehandlungen
 * Chiropraktik und manuelle Medizin
 * Akupunktur
 * Osteopathie
 * Heilgymnastik
 * Medizinische Trainingstherapie

Anleitung zum richtigen Stretching vom Physikalischen Mediziner

Einen besonderen Tipp hat Dr. Malus noch zur Vorbereitung für den
nächsten Marathon: Falls es diesmal zu Schmerzen gekommen ist, kann
es auch an Muskelverkürzungen liegen, gegen die das richtige,
individuell abgestimmte Stretchingprogramm hilft. Dieses
Stretchingprogramm sollte täglich am Abend vor dem Schlafengehen
erfolgen. Wie dieses spezielle Programm für die jeweiligen Sportler
aussieht, darüber beraten die Physikalischen Mediziner in ihren
Ordinationen.

Behandlung mit Krankenschein möglich

Patienten können die Ordinationen der niedergelassenen
Physikalischen Mediziner in Wien direkt mit einem
Facharztkrankenschein aufsuchen oder werden vom praktischen Arzt bzw.
von anderen Fachärzten, z.B. von Orthopäden, Neurologen oder
Unfallchirurgen zugewiesen.

Die Liste der 18 Wiener Fachärzte für Physikalische Medizin mit
Kassenvertrag finden Patienten unter:
http://www.physikalische-mediziner.at .

OTS0081    2004-05-13/10:30

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