Rauch-Kallat: Österreich Trendsetter bei Gesundheitsförderung

Übereinstimmung der EU-Gesundheitsminister über Gesundheitsförderungsprogramme

Cork/Irland (OTS) - 12. Mai 2004 (BMGF) Bei der heute in Cork stattfindenden informellen Ratstagung der EU-Gesundheitsminister -erstmals mit den neuen EU-Mitgliedsstaaten - hielt der amerikanische Gesundheitsminister Thommy Thompson eine Rede über Gesundheitsförderung, die auf breite Zustimmung bei den EU-Ministern stieß. Praktisch alle EU-Länder stimmten darin überein, dass intensive Anstrengungen zur Gesundheitsförderung notwendig sind. "Österreich ist mit der bereits im Herbst 2003 begonnen und damals auch den anderen EU-Ländern vorgestellten Gesundheitsförderungsbewegung 'isch’ (= überwinde deinen inneren Schweinehund) einaml mehr der Trendsetter", freute sich heute, Dienstag, Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat.

Die "isch-Bewegung" beruhe auf fünf Säulen: Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Stressabbau und seelische Balance, Unfall- und Suchprophylaxe sowie die klassischen medizinischen Vorsorgeuntersuchungen. Diese fünf Punkte gelte es öffentlichkeitswirksam der Bevölkerung nahe zu bringen und eine Verhaltensänderung zu erreichen um den Gesundheitszustand langfristig zu verbessern und vor allem die Herz-Kreislauferkrankungen zu verringern. In den USA würden derzeit ähnliche Fernsehspots laufen, wie sie auf Initiative des Gesundheitsministeriums und des Fonds Gesundes Österreichs auch im ORF laufen, in denen zum Beispiel das Stiegensteigen promotet oder kurze Fußwege gefördert werden. Auch die deutsche Gesundheitsminsterin Ulla Schmidt plane eine Nationalstiftung zur Gesundheitsförderung.

"Eine weitere Vorbildrolle hatte Österreich bei dem WHO-Rahmenabkommen über Tabakkontrolle, welches das österreichische Gesundheitsministerium bereits im August des Vorjahres unterschrieben hatte, der amerikanische Gesundheitsminister hat vorgestern in New York unterschrieben, damit haben nun schon 108 Staaten unterschrieben, aber zahlreiche andere Staaten sind noch ausständig", so die Gesundheitsministerin. Am Nachmittag stehe noch die Schlussfolgerungen des Rates zur Förderung der Herzgesundheit und die Patientenmobilität innerhalb der EU sowie die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Dienstleistungen im Binnenmarkt auf der Tagesordnung.

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