• 12.05.2004, 08:27:36
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"Ein Paradies für Tiere": Tierasyl Gut Aiderbichl wird Filmstar

Dreharbeiten zu ORF/MDR-Produktion in Salzburg angelaufen

Wien (OTS) - Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: Die
Geschichte von Michael Aufhausers berühmtem Tierasyl auf Gut
Aiderbichl drängt sich ja geradezu für eine Verfilmung auf.
Drehbuchautor Peter Mazzuchelli ("Julia", "Medicopter") hat sich
nicht lange bitten lassen und am Montag, dem 10. Mai 2004, ist die
erste Klappe zu "Ein Paradies für Tiere" in Salzburg gefallen. Die
ORF/MDR-Koproduktion ist voraussichtlich im nächsten Jahr im ORF zu
sehen. Und so wie Gut Aiderbichl im wirklichen Leben Anlaufstelle für
Prominente mit einem Herz für Tiere ist, so tummeln sich auch vor der
Kamera von Regisseur Peter Weissflog ("Lotti auf der Flucht")
prominente Darsteller: Francis Fulton-Smith ("Familie Dr. Kleist"),
Roswitha Meyer, Susanne Michel, Herbert Fux, Stefan Fleming u. a.
sind in der Geschichte eines neu zu eröffnenden Wellness-Hotels, das
durch zahlreiche Fügungen des Schicksals schließlich zum Tierasyl
wird, zu sehen. In einer Nebenrolle als Journalist: Gut
Aiderbichl-Mastermind Michael Aufhauser höchst persönlich.

Michael Aufhauser: "Film ist authentisch"

"Ein Paradies für Tiere" basiert auf authentischen Begebenheiten, die
Hauptfigur, der erfolgreiche Hotelier Thomas Donnhofer (Francis
Fulton-Smith) ist dabei an der Person Michael Aufhauser angelehnt,
findet jemand, der es wissen muss - Michael Aufhauser: "Authentisch
ist, dass auch ich ein wohlhabender Mensch bin mit einer
materialistischen Vergangenheit. Bestimmte Erkenntnisse in meinem
Leben haben mich zu großer Menschlichkeit geführt. Alles andere hat
sich ergeben." Vor vier Jahren hat Aufhauser das 30 Hektar große
Anwesen für mittlerweile 400 Tiere, die von 20 Mitarbeitern betreut
werden, fertig gestellt. 150.000 Besucher pro Jahr statten dem
Tierasyl im Salzburger Flachgau einen Besuch ab. Darunter so
prominente Tierfreunde wie Ralph und Cora Schumacher, Hans Clarin,
Uschi Glas, Zubin und Nancy Mehta, Dagmar Koller u. v. m. Mit
"Weihnachten auf Gut Aiderbichl" und "Sommer auf Gut Aiderbichl"
(beide waren im ORF zu sehen) wurden bereits zwei große
TV-Produktionen vor Ort gedreht. Mit "Ein Paradies für Tiere" hält
der Gandenhof nun Einzug in die Filmszene.

Tierliebe bezwingt Bürokratie und Schikanen

Und darum geht es in "Ein Paradies für Tiere": Der erfolgreiche
Hotelier Thomas Donnhofer (Francis Fullton-Smith) hat in den USA und
Asien genug Geld verdient, um sich den Traum eines eigenen
Wellness-Hotels am österreichischen Wallersee zu verwirklichen. Der
ganze Ort fiebert der Eröffnung entgegen. Doch da nimmt das Schicksal
seinen Lauf: Zuerst flüchtet Felix, der Sohn des Fleischhauers Jakob
Federer (Stefan Fleming), mit einem Kalb, das er im Zuge seiner
Fleischerlehre hätte schlachten sollen, in die leeren Stallungen des
zum Hotel gehörenden Reiterhofs. Donnhofer nimmt den jungen Mann auf,
was ihm Ärger mit dessen Vater, der auch Bürgermeister und Vorstand
der örtlichen Bank ist, einbringt. Als Donnhofers Hund angefahren und
schwer verletzt wird, lernt der Hotelier die attraktive Tierärztin
Bettina Kern (Susanne Michel) kennen. Die hat Dank ihres Nachbarn
Hans Hader (Herbert Fux) und dessen zwanzig überaus lauten Hunden ein
gestörtes Verhältnis zu den Vierbeinern hat und empfiehlt Thomas, das
Tier einschläfern zu lassen. Entsetzt lehnt dieser ab und fordert die
bestmögliche Behandlung. Als er erfährt, dass Bürgermeister und
Gendarmerie dem alten Mann die Tiere wegnehmen wollen, bringt er auch
diese in seinem noch nicht eröffneten Hotel unter. Thomas beschließt,
das Anwesen in ein Tierasyl umzuwidmen. Die Folgen spürt der
Tierfreund sofort, als die Bank den Kredit fällig stellt und die
Gemeinde ihm die Bauwidmung entziehen will. Damit wäre Thomas
ruiniert, doch gemeinsam mit Bettina Kern gelingt es ihm, die
Öffentlichkeit zu mobilisieren und den Plan von "Gut Aiderbichl" in
die Tat umzusetzen.

OTS0012    2004-05-12/08:27

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