- 11.05.2004, 15:13:13
- /
- OTS0230 OTW0230
ÖVI: 25 Jahre Qualitätssicherung in der Immobilienwirtschaft
Wien (OTS) - Mit 40 Mitgliedern wurde die Initiative zur Anhebung
des Ansehens der österreichischen Immobilientreuhänder 1979
gestartet. Heute sind im Österreichischen Verband der
Immobilientreuhänder (ÖVI) rund 400 Makler, Verwalter und Bauträger
vereint, die weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus
qualifiziert sind. Festgelegt im ÖVI-Ehrenkodex sind die freiwillige
Verpflichtung zur laufenden Fortbildung und deren Überprüfung, zum
Abschluss einer Vermögensschadens- Haftpflichtversicherung und die
Konsultation der ÖVI-Clearingstelle.
"Wie ein Leitfaden ziehen sich die Initiativen zur Aus- und
Weiterbildung durch die 25jährige Geschichte der größten freiwilligen
Interessensvertretung der Immobilienwirtschaft", erklärt dazu
ÖVI-Präsident Mag. Thomas Malloth, der seit 1999 diese Funktion
ausübt. Maßgeblich war und ist der ÖVI an der Entwicklung
immobilienwissenschaftlicher Institutionen, wie etwa den Lehrgängen
der TU Wien, der FH Wiener Neustadt und der FH Kufstein, beteiligt.
Berufliche Kompetenz bedeutet nicht nur einen Wettbewerbsvorteil für
ÖVI-Mitglieder in der Branche. Sie nützt auch unmittelbar dem
Kundenkreis, der von den umfassenden Dienstleistungen der Unternehmen
profitiert. Immerhin werden jährlich rund 40.000
Immobilientransaktionen österreichweit durchgeführt. Wobei der Anteil
der ÖVI-Unternehmen rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes in diesem
wichtigen Wirtschaftszweig ausmacht. Der unmittelbare Kontakt
zwischen ÖVI und Kunden konnte Ende des vergangenen Jahres noch mehr
intensiviert werden. Im Immobilienportal der Homepage www.ovi.at
stehen mittlerweile über 12.000 Top-Immobilien den Interessenten zu
Verfügung.
Im Verlauf von 25 Jahren haben sich die Erwartungshaltungen der
Kunden verändert. Die zentralen Werte des ÖVI sind seit 25 Jahren
Verlässlichkeit und Bedarfsorientierung. Eigenschaften, die im
aktuellen Wirtschaftsleben zunehmend geschätzt werden. Künftig werden
Hausverwalten noch intensiver Serviceleistungen anbieten müssen.
Künftig wird die Beratungsleistung der Makler in den Vordergrund
rücken. Künftig wird die Finanzierung von Bauvorhaben auch über die
Möglichkeiten eines Börseganges erfolgen. "Wir müssen allerdings
daran arbeiten, dass der rechtliche Rahmen verändert wird, um einige
dieser Services anbieten zu können", erklärt Malloth. "Gerade der
taxative Betriebskostenkatalog des Mietrechtsgesetzes verhindert
derzeit immer noch, dass Investitionsanreize geschaffen werden, die
den Aufwand für Energie und Wasserversorgung reduzieren, ohne dass
die Hausbesitzer allein zur Kassa gebeten werden."
Der ÖVI und seine Mitglieder artikulieren seit seiner Gründung
nicht nur wesentliche Herausforderungen in den rechtlichen und
finanziellen Belangen der Immobilienwirtschaft. Der ÖVI analysiert im
Großen die Trends der Veränderung des Lebensumfeldes. Speziell die
Wohngewohnheiten ändern sich in absehbarer. Wohnen wird flexibler,
individueller und benutzerorientierter. Konkret bedeutet dies für die
Bauträger, eine höhere Investition in die tragende Struktur von
Gebäuden. Das Zusammenleben in den vier Wänden wird zunehmend
größere, veränderbare Individualräume mit einem flächenmäßig
reduzierten Gemeinschaftsraum benötigen.
Die Wertschätzung des ÖVI und seines Qualitäts-Netzwerkes macht
allerdings nicht vor den Grenzen unseres Landes halt. "Bereits vor
der EU-Erweiterung haben Kollegen die Chancen neuer Märkte erkannt
und genützt", hält Präsident Malloth fest. Die kompetente
Beratungsleistung von ÖVI-Maklern wird daher in Budapest ebenso
geschätzt, wie das Know-How von ÖVI-Bauträgern in Brünn oder die
innovativen Leistungen von ÖVI-Verwaltern in der tschechischen
Hauptstadt.
ÖVI-Mitglieder stellen sich aktiv den Herausforderungen der
Zukunft und profitieren vom gebündelten Wissen des Verbandes. 25
Jahre ÖVI ist daher auch ein Grund zum Feiern. Am Freitag, dem 14.
Mai 2004, versammeln sich über 300 Mitglieder mit ihren Angehörigen
im Gläsernen Saal des Musikvereins, wo Festredner Milo Dor "Über die
Grenzen" (der EU) reden wird und ÖVI-Präsident Malloth Ausblick und
Rückblick des Verbandes skizzieren wird. Musikalisch wird der Festakt
von Mitgliedern des Concentus musicus und des Quattuor mosaique
begleitet.
OTS0230 2004-05-11/15:13
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF






