• 11.05.2004, 12:36:06
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Walch: "SPÖ-Driemer stimmte Lohnkürzung bei Bauarbeitern zu"

"FPÖ-ÖVP-Regierung entlastet die Arbeitnehmer, SPÖ-Bau Holz Gewerkschaft nimmt es ihnen wieder weg"

Wien, 2004-05-11 (fpd) - "Bauarbeiter, denen bis dato das große
Trennungsgeld zustand, haben ab 1 Mai 2004 durch die Umstellung von
Trennungsgeld auf Taggeld im Jahr über 600 Euro weniger in ihren
Geldtaschen, da das Taggeld an Feiertagen und kurzen Freitagen ab 1.
Mai 2004 gestrichen werden", erklärte heute
FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter. und oberösterreichische
Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Abg. Maximilian
Walch.****

"Was wir Freiheitlichen, durch die größte Steuerreform in der zweiten
Republik den Arbeitnehmer an Steuerleichterung geben, nimmt die Bau
Holz Gewerkschaft durch Driemers Zustimmung den Bauarbeitern wieder
weg. Dies ist das wahre Gesicht des SPÖ Bau Holz Gewerkschaftlers,
zuerst immer die Regierung wegen zu wenig Steuerentlastung
kritisieren, sich dann selbst aber als den größten Lohnkürzer für die
Bauarbeiter in Szene setzen", so Walch.

Als unerhörte Frechheit bezeichnet Walch die Vorgangsweise des
SPÖ-Gewerkschaftsvorsitzenden der Bau Holz Gewerkschaft, der hinter
verschlossen Türen eine Lohnkürzung für Bauarbeiter durch die
Umstellung von Trennungsgeld auf Taggeld zu gestimmt habe. "Durch die
Neuregelung der Sondererstattungen (Dienstreisevergütung) im
Kollektivvertrag Bauindustrie/Baugewerbe, die die Sozialpartner
ausverhandelten, wird das Trennungsgeld auf Taggeld im Baugewerbe an
1. Mai 2004 umgestellt", erklärte Walch.

"Traurig ist auch, daß dies bereits seit dem Frühjahr 2004 mit den
Sozialpartnern ausverhandelt ist, aber wegen der
Arbeiterkammerwahlen, erst jetzt den Betriebsräten der Bauarbeiter
bekannt gegeben wurde. Natürlich erst dann, wenn es bereits schon
abgeschlossen wurde, da die SPÖ Stimmenverluste bei der
Arbeiterkammerwahlen befürchtete und daher bis zum letzten Abdruck
zuwartete", kritisiert Walch.

"Driemer wird sich anschauen, entweder ändert er diese Lohnkürzung
mit den Sozialpartnern im Kollektivvertrag um, oder es wird eine
Welle von Gewerkschaftsaustritten geben", so der Bauarbeiter
Betriebsrat Walch.

"Wie sich hier wieder zeigt, ist der SPÖ-Gewerkschaftler an einer
Entlastung der Bauarbeiter nicht interessiert, sondern an
Belastungen", schloß Walch. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5491

OTS0171    2004-05-11/12:36

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