• 11.05.2004, 11:49:23
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Neues Paket-Verteilzentrum der Post entsteht in Inzersdorf

Rieder: Inzersdorf als Logistikdrehscheibe für gesamte Ostregion

Wien (OTS) - "Mit der Ansiedlung des Paketverteilzentrums der Post
im direkten Anschluss an das Briefzentrum entsteht in Inzersdorf ein
Logistikzentrum für die ganze Ostregion", erklärte Wiens Finanz- und
Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister
Dr. Sepp Rieder am Dienstag im Rahmen des Mediengesprächs des
Bürgermeisters gemeinsam mit dem Generaldirektor der Österreichischen
Post AG, Dr. Anton Wais, und dem Geschäftsführer des Wiener
Wirtschaftsförderungsfonds, Dr. Bernd Riessland. Alleine das auf
65.000 Quadratmetern entstehende Paketzentrum löst Investitionen in
der Höhe von rund 40 Millionen Euro aus und sichert 400 Arbeitsplätze
in Wien. Insgesamt werden für den Logistikstandort Inzersdorf -
inklusive dem Briefverteilzentrum der Post - Investitionen in der
Höhe von 150 Millionen Euro getätigt.

Vizebürgermeister Sepp Rieder spricht von "einem großen
Ansiedlungserfolg für Wien": "Durch den nun sichergestellten Bau des
Paket-Verteilzentrums in Inzersdorf entsteht im Süden Wiens eines der
modernsten Logistikzentren Europas, das auf insgesamt rund 100.000
Quadratmetern 1.600 MitarbeiterInnen einen Arbeitsplatz in Wien
sichert", unterstreicht Rieder. Insgesamt sei dies, so Rieder, Teil
der rasant wachsenden unternehmensnahen Dienstleistungsbranche, in
der in Wien seit 1996 insgesamt 28.000 neue Jobs entstanden sind.****

Hochmodernes Paket-Verteilzentrum in Inzersdorf für 40
Millionen Euro

Die Post AG wird in Inzersdorf südlich vom Großgrünmarkt im 23.
Bezirk auf 65.000 Quadratmetern ein neues Paket-Verteilzentrum
errichten. Das betreffende Grundstück hat die Post AG vom Wiener
Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) erworben. Es grenzt an das bereits
bestehende Briefzentrum Ost an.

Die Post AG wird 40 Millionen Euro in das neue
Paket-Verteilzentrum investieren und damit rund 400 Arbeitsplätze in
Wien sichern. Außerdem ist eine effiziente Logistik ein äußerst
wichtiger Standortfaktor für jede Stadt. Dass das neue
Paket-Verteilzentrum unmittelbar an das bereits existierende
Brief-Verteilzentrum angrenzen wird, ist in logistischer Hinsicht ein
großer Vorteil. Die durch die Übersiedlung der Post nun frei
werdenden Flächen am Wiener West- und Südbahnhof bieten sich als
hochwertige innerstädtische Entwicklungsgebiete an.

Der Vertrag zwischen der Post und dem Wiener
Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) wurde bereits Ende Februar
unterzeichnet. Für die beiden Logistikzentren betrugen die
Vorbereitungskosten durch den WWFF insgesamt 5 Millionen Euro.
Derzeit finden die ersten Aushubarbeiten statt.

1,5 Millionen Euro Kommunalsteuer für Wien

Schon allein das Brief-Verteilzentrum mit seinen 1.200
Beschäftigten beschert der Stadt Wien ein Kommunalsteueraufkommen von
rund 1,1 Millionen Euro jährlich. Durch das neue Paket-Verteilzentrum
mit 400 Beschäftigten wird zusätzlich ein Kommunalsteueraufkommen in
Höhe von 360.000 Euro abgesichert. Insgesamt bringt das moderne
Logistikzentrum fast 1,5 Millionen Euro an jährlichen
Kommunalsteuern.

Dienstleistungs-Drehscheibe Wien

Aufgrund der Schnittstellenfunktion Wiens wächst auch die
Bedeutung des Logistikstandorts Wien. So lassen sich auch immer mehr
Unternehmen aus Zentraleuropa am Standort Wien nieder. Wien wird für
viele Unternehmen aus den benachbarten Staaten zum Tor nach Europa,
wobei der Trend, von Wien aus die Erweiterungsländer der EU zu
bearbeiten, weiterhin anhält. Von allen Ansiedlern am Standort Wien
stammt zumindest ein Drittel aus dem Dienstleistungsbereich, dabei
handelt es sich um Consultants, Logistikunternehmen, Agenturen, etc.

Unternehmensbezogene Dienstleistungen: 57 Prozent mehr
Mitarbeiter seit 1996 in Wien

Damit verbunden ist auch das Aufleben des
Dienstleistungssektors. Die Beschäftigtenzahlen im Bereich der
unternehmensbezogenen Dienstleistungen ist seit Jahren permanent im
Steigen begriffen. Waren im 1996 noch knapp 49.000 Menschen in dieser
Branche beschäftigt, so waren dies 2003 schon fast 77.000. Das
entspricht einem Anstieg um 57 Prozent oder einem jährlichem Wachstum
von 6,6 Prozent. Insgesamt sind damit fast 28.000 Jobs in diesem
Segment entstanden. (Schluss) mmr

OTS0135    2004-05-11/11:49

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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