- 08.05.2004, 11:03:50
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8. Mai: Herzog: Linke Verhöhnung der Kriegsopfer und Kriminalisierung des heutigen Totengedenkens widerlich!
Massive Kritik an offiziellen Stellen, insbesondere Generalmajor Semlitsch und Innenminister Strasser
Wien, 2005-05-08 (fpd) – Es sei in höchstem Maße widerlich, wie im
Vorfeld des heutigen Totengedenkens am Wiener Heldenplatz die Opfer
des Krieges von linker Seite verhöhnt würden und linksradikalen und
linksextremen Gruppierungen versuchen, diese Veranstaltung zu
kriminalilsieren. Dies stellte heute der stellvertretende Wiener
FP-Obmann Stadtrat Johann Herzog fest. ****
Die heutige Veranstaltungen sei ein würdiges Gedenken an alle Opfern
und Gefallenen der Weltkriege. Der 8. Mai sei als Datum deswegen
gewählt worden, weil dies der letzte Kriegstag gewesen sei. Dieser
Tag und die heutige Zusammenkunft sei in keiner wie immer gearteten
Weise dazu gedacht, Opfergruppen gegeneinander aufzurechnen, wie
dies die selbsternannte Antifaschisten täten, sondern auschließlich,
um sämtlichen Opfern, die um ihr Leben gekommen seien, in würdiger
Form zu gedenken. „Hört endlich auf mit der Verhöhnung der Opfer und
gemeinen, kriminalisierenden Diffamierungen, die jeglicher Grundlage
entbehren“, so Herzog.
Kritik übte Herzog auch am Vorgehen von offiziellen Stellen,
insbesondere an Innenminister Strasser, welcher Behinderungen und
Hürden für diese Veranstaltung errichten wollte. Dies sei im
Widerspruch zu unserem Rechtsstaat, derartige Veranstaltungen zu
torpedieren, so Herzog in bezug auf den eingeschränkten Zugang zur
Veranstaltung, die völlige Desinformation der Veranstalter bzw. die
nur temporäre Öffnung der Krypta.
„Wir wollen und dürfen nie wieder erleben, dass es Krieg auf
unserem Boden gibt, der Zerstörung und Opfer bedeutet. Alle
anständigen Kräfte sind dazu aufgerufen, diesem Ansinnen zu
entsprechen und die heutige Veranstaltung genau in diesem Lichte zu
sehen“, so Herzog abschließend. (Schluß) hv, jen nnnn
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