Tipp der Stadtgärtner: So bleiben Mutterstagssträuße lange frisch

Zehn goldene Regeln vom Gärtner und Floristen

Wien (OTS) -

1. Vasen und andere für den Schnittblumenaufenthalt vorgesehne Gefäße sauber auswaschen, am besten mit heißem Wasser. Generell sollten Blumenvasen so sauber wie Essgeschirr sein. 2. Das Band vom Strauss lösen, aber nur wenn die Blütenstiele in der Vase neu arrangiert werden sollen. Andernfalls kann der Bastfaden die Blumen weiterhin zusammenhalten, da er nicht, wie manchmal angenommen wird, die lebenswichtige Wasseraufnahme verhindert. 3. Vor dem Einstellen in die Vase sollten alle Blätter entfernt werden, die ins Wasser hineinragen, da sich sonst Bakterien bilden und die Blumen schnell faulen. 4. Außerdem sollte der Blumenfreund einige Blätter von den Blütenstielen abbrechen, um die lebensverkürzende Verdunstung herabzusetzen. Schnittgrün kann optisch die Rolle der Blätter übernehmen. Der Zierwert der Blumen liegt meist in der Blüte und nicht in den Blättern. 5. Vor dem Einwässern alle Blumen schräg anschneiden, niemals mit einer Schere arbeiten, da sonst die Leitungsbahnen zerquetscht werden. Das Messer sollte ausschließlich zum Blumen anschneiden verwendet werden. Blumen müssen immer dann frisch angeschnitten werden, wenn sie länger als zehn Minuten ohne Wasser waren. 6. Frischhaltemittel binden Schadstoffe im Wasser, verhindern das Wachstum von Fäulnisbakterien, regulieren den pH-Wert und versorgen die Blumen mit Nahrung. Die Haltbarkeit wird um Tage verlängert und Knospen öffnen sich, weil auch Zucker ein Bestandteil des Frischhaltemittels ist. Bei der Anwendung von Frischhaltemitteln auf die richtige Dosierung achten, die immer auf den Verpackungen angegeben ist. 7. Immer in handwarmes Wasser wässern - die Blumen können kaltes Wasser aufgrund der stärkeren Oberflächenspannung schlechter aufnehmen. 8. Das Wasser zu erneuern, lohnt sich nur bei gleichzeitigem Anschneiden der Blumen. Mit Frischhaltemittel wird das Wasserwechseln völlig überflüssig. Hier genügt ein regelmäßiges Nachfüllen. In der heißen Jahreszeit muss das Wasser aber in jedem Fall täglich gewechselt werden. 9. Schnittblumen mögen keine Zugluft und keine direkte Sonne. Sie bleiben umso länger frisch, je kühler sie stehen, vor allem Nachts. 10. Je weniger man Schnittblumen berührt, desto länger erfreuen sie uns. Also nicht unnötig hin- und herschieben oder arrangieren.

Weitere Informationen:

o Bundesverband der österreichischen Gärtner: http.//www.gartenbau.or.at/ o Gartentelefon: http://wien.at/ma42/garttel.htm o Blumengärten: http://wien.at/ma42/bgh.htm

rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) bfm/

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Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
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