MuseumsQuartier Errichtungs- und Betriebsgesellschaft stellt Aussagen von GR Kenesei richtig

Wien (OTS) - Unter der Überschrift der gestrigen OTS-Aussendung
der Grünen "Architektenwettbewerb Neuer Vorplatz MuseumsQuartier verkommt zur Farce" werden von GR Kenesei (Grüne) Behauptungen aufgestellt, die die MuseumsQuartier Errichtungs- und Betriebsges.m.b.H. hiermit richtigstellt:

1. Es handelte sich nicht um einen "Architektenwettbewerb", vielmehr waren auch Künstler teilnahmeberechtigt. 2. Den Kenesei-Aussagen liegt der grundsätzliche Informationsirrtum zugrunde, es hätte sich bei diesem Wettbewerb um einen solchen "zur Neugestaltung des MQ-Vorplatzes" gehandelt. Tatsächlich ist die Neugestaltung des MQ-Vorplatzes mit einem Gesamtaufwand von ca. ATS 90 Mio. bereits im Jahre 2001 im Auftrag des Bundes und der Gemeinde Wien nach Plänen von Ortner & Ortner erfolgt. 3. Der Wettbewerb hatte ein - nicht zuletzt von den Nutzern des MuseumsQuartier gewünschtes - "Zeichen und Ankündigungssystem im Vorfeld des MuseumsQuartiers" zum Gegenstand. Der Bund hat hiefür ein Gesamtbudget in Höhe von Euro 350.000,00 netto zur Verfügung gestellt. 4. Der Bemängelung der angeblich zu geringen Preisgelder durch GR Kenesei ist entgegenzuhalten, dass über 30 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern Wettbewerbsbeiträge abgegeben haben. Der Festsetzung der Höhe der Preisgelder liegt das Prinzip der zweckorientierten und sparsamen Verwendung öffentlicher Gelder zugrunde. 5. Die angebliche "große Empörung" darüber, dass zwei Preisträger/Innen in direkten Naheverhältnissen zu zwei prominenten Mitgliedern der Jury stünden, wirkt konstruiert. Prominente Jurymitglieder, die überdies an Universitäten unterrichten, haben naturgemäß eine Vielzahl von Studentinnen und Studenten ausgebildet. Auch kann nicht jede berufliche Berührung zwischen Jurymitgliedern und Wettbewerbsteilnehmern einen Ausschluss von der Teilnahme bewirken. 6. Die Behauptung, es hätte "zu spät verschickte Planungsunterlagen" gegeben, ist unrichtig. Es gab naturgemäß keine Planungsunterlagen, sondern einen Wettbewerbstext, der durchwegs - auch bei den Teilnehmern in Übersee - rechtzeitig eingelangt ist. 7. Die MuseumsQuartier Errichtungs- und Betriebsges.m.b.H. legt Wert auf die Feststellung, dass sämtliche Fristen und Verfahrensvorschriften genau eingehalten wurden und am korrekten Ablauf der Jurysitzungen und Beratungen keinerlei Zweifel bestehen. 8. Auch wurde größter Wert auf die Einbeziehung der Nutzer des MuseumsQuartier gelegt, die durch zwei Repräsentanten, Herrn Dir. Prof. Mag. Edelbert Köb und Herrn Mag. Vitus Weh, nicht nur in der Jury vertreten waren, sondern auch bei der Formulierung der Ausschreibungsunterlagen und in Form einer Informationsveranstaltung mit den drei Wettbewerbssiegern eingebunden waren. 9. Entgegen den Aussagen des SPÖ-Gemeinderates Godwin Schuster in der gestrigen OTS-Aussendung wurde das gewählte Verfahren sehr wohl mit der Gemeinde Wien akkordiert und zwar in Gesprächen mit dem Bereichsleiter für Stadtplanung DI Dr. Klotz und dem Leiter der MA 19, DI Matousek, die als Vertreter der MA 19 in die Jury Herrn Senatsrat Mag. Klaudius Foltin entsendeten, der nicht als Beobachter sondern als reguläres Mitglied Sitz u. Stimme bei allen Sitzungen der Jury ausübte. 10. Die Jury besteht u.a. aus den renommierten Mitgliedern Prof. Wolf D. Prix (Vorsitzender), Prof. Laurids Ortner, Dir. Prof. Edelbert Köb, Dkfm. Hans Schmid und Prof. Brigitte Kowanz, deren unentgeltliches Engagement durch die Aussagen von GR Kenesei geschmälert wird.

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