"Poppitz": ORF-Premiere für Roland Düringers Katastrophenurlaub am Muttertag

Österreichisch-deutsche Urlaubsreality auf Gran Canaria

Wien (OTS) - Wenn der Düringer auf Urlaub fährt, ist die Katastrophe nicht fern. Und die hat viele Gesichter, aber vor allem einen ungewöhnlichen Namen: "Poppitz" heißt die im Frühjahr 2002 entstandene schwarze Austro-Satire des Erfolgsteams Roland Düringer und Harald Sicheritz, das schon mit der ORF-Sitcom "MA 2412" oder mit Kinorennern wie "Muttertag" und "Hinterholz 8" höchste Comedy-Qualitäten bewies. "Poppitz" ist der jüngste Kinofilm des brillanten Duos, das nach einer Idee Düringers das Drehbuch verfasste. Unter Sicheritz' Regie schlüpfte Roland Düringer auch in die Hauptrolle des schlitzohrigen Autorverkäufers Gerry, der nebst einer veritablen beruflichen Krise - sein Job wird von einem gewissen Poppitz bedroht - einen Katastrophenurlaub in einem All-Inclusive-Klub überstehen muss. Während des ebenso komischen wie actionreichen Horrorszenarios steht vor allem eine Frage im Raum:
"Who the fuck is Poppitz?" Die Aufklärung dazu gibt es im ORF-Muttertagsprogramm, am Sonntag, dem 9. Mai 2004, um 20.15 Uhr in ORF 1.

Eigentlich wollte der Autoverkäufer Gerry Schartl (Roland Düringer) gemeinsam mit seiner Familie nur einen schönen Urlaub in einem exklusiven All-Inclusive-Ferienklub verbringen: Doch dieser entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine Mischung aus sanitärer Zumutung, psychiatrischer Abteilung und einer etwas komfortableren Version von Alcatraz. Der Urlaub gerät zum Desaster: Gerrys Gepäck bleibt verschwunden, innerfamiliäre Differenzen entwickeln sich zu handfesten Problemen und der Animationsterror inklusive Kleinkrieg zwischen Ösis und Piefkes im Klub nimmt gefährliche Dimensionen an. Doch damit ist Gerrys zum Albtraum mutierter Traumurlaub noch nicht perfekt: Dubiose Andeutungen seines zukünftigen Chefs (Alfred Dorfer) vor der Abreise lassen ihm absolut keine Ruhe. Ist sein Topjob etwa in Gefahr? Und wer ist dieser mysteriöse Poppitz, mit dem der Junior kurz vor Gerrys Urlaub geheimnisvolle Telefonate geführt hat?

Österreichisch-deutsche Urlaubsreality auf Gran Canaria

Gedreht wurde "Poppitz" in einem realen Ferienklub auf Gran Canaria, was für Regisseur Harald Sicheritz einen besonderen Reiz bot: "Es war ein großer Vorteil, dass wir vor Ort dauernd die Gelegenheit hatten, zu studieren, wie es wirklich ist. Wir hatten dort täglich Hunderte von Konsulenten - in Gestalt der Urlauber. Für unsere Aufnahmeleiter und meine Regieassistentin war es oft schwierig, unsere Komparsen von den echten Klub-Gästen zu unterscheiden. Ein gutes Zeichen."
Seinem Hauptdarsteller Roland Düringer bereitete die Rolle in "Poppitz" ein wahres Vergnügen: "Es war mir eine besondere Freude, einen Film zu machen, bei dem ich einmal wirklich einen Kotzbrocken spiele", so Düringer. "Das ist eine Figur, die sich gleich in den ersten Minuten als Super-Arschloch darstellt. Und auch noch stolz darauf ist, eines zu sein, weil er bis jetzt super damit gefahren ist. Und auf einmal kommt er woanders hin und dort funktioniert das alles nicht mehr. Er wird zum totalen Würschtel. Plötzlich hat er Schwächen - und dadurch wird er wieder sympathisch."
Was es mit dem Filmtitel auf sich hat? "Weil ich einen Poppitz kenne:
einen deutschen Autoverkäufer in St. Pölten. Poppitz ist für mich so ein typisch deutscher Name. Einen Poppitz gibt's bei uns nicht", klärt der Starkabarettist auf. "Ursprünglich war der Arbeitstitel des Films 'Cosamera', der Name einer fiktiven Insel. Aber 'Poppitz' hat uns dann viel besser gefallen."

Hochkarätige Comedy-Besetzung

Gerrys Ehefrau wird von Marie Bäumer - Wildwestschönheit aus dem Kinohit "Der Schuh des Manitu" dargestellt. Den Part der pubertierenden Tochter spielt Nora Heschl, die zuletzt in der Schwarzenberger-Satire "Zuckeroma" im ORF zu sehen war. Mit Alfred Dorfer, Reinhard Nowak, Eva Billisich, Wolfgang Pissecker und Andrea Händler standen für "Poppitz" weitere hochrangige Vertreter der österreichischen Kabarettszene vor der Kamera von Helmut Pirnat. "Poppitz" - eine Produktion der Wiener DOR Film, hergestellt mit finanzieller Unterstützung des ORF, des Österreichischen Filminstituts und des Filmfonds Wien - wurde zum Großteil auf Gran Canaria und Lanzarote gedreht. Die Winterszenen des Films entstanden bereits Ende 2001 in Wien.

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