• 04.05.2004, 12:06:44
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Kabas: Wiener Rekordarbeitslosigkeit - Häupl bleibt Konzepte dem Stadtparlament schuldig!

Aktive Standortpolitik für Wien gefordert

Wien, 2004-05-04 (fpd)- Während sich die Negativrekorde bei der
Wiener Arbeitslosigkeit überschlagen, bleibt Bürgermeister Häupl
seine Konzepte, wie er dagegen endlich vorzugehen gedenkt, weiterhin
schuldig, kritisierte heute der Wiener FPÖ-Klubobmann Mag. Hilmar
Kabas. ****

82.344 Arbeitslose Ende April diesen Jahres bzw. ein Plus von 6,9
Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sollte endlich
die Bürgermeisterpartei zum Handeln bewegen. Mit ihrer absoluten
Mandatsmehrheit gäbe es auch keinerlei Ausrede. Schuld an diesem
Missstand sei die SPÖ und sonst keine andere Partei in Wien und schon
gar nicht, wie die Wiener SPÖ immer versucht zu behaupten, der Bund.
Denn andere Bundesländer, wie etwa die Steiermark oder Kärnten,
würden erfolgreich beweisen, daß es auch Positivtrends am
Arbeitsmarkt geben könne, so Kabas.

Durch das Setzen von Landesinitiativen sei es also sehr wohl möglich,
konjunkturellen Talsohlen zu begegnen. Das rote Wien müsse endlich zu
begreifen lernen, daß es notwendig sei, eine aktive Standortpolitik
zu betreiben, um den Negativtrend umzukehren, so Kabas.

Auch der massive Anstieg von ausländischen Arbeitslosen in der Höhe
von 10 Prozent sollte den Migrationsfanatikern der Wiener SPÖ zu
denken geben. Jeglicher weitere Zuzug würde eine nicht vertretbare
Belastung für den Wiener Arbeitsmarkt darstellen, gab Kabas zu
bedenken. Wien wäre auch gut beraten, seine Wirtschaft und den
Arbeitsmarkt auf die EU-Osterweiterung "zumindest im Nachhinein
vorzubereiten", nachdem die SPÖ schon im vorhinein nicht darauf
reagiert habe.

Die Problemstellungen am Wiener Arbeitsmarkt seien hinlänglich
bekannt. Es gäbe dazu auch zahlreiche Verbesserungs- und
Lösungsvorschläge, die aber am Unwillen der Wiener SPÖ mit ihrer
absoluten Mehrheit scheitern. Er, Kabas, erwarte sich umgehend ein
Standortkonzept von Bürgermeister Häupl, wie die SPÖ der wirtschafts-
und sozialpolitisch gefährlichen Entwicklung in der Bundeshauptstadt
zu begegnen gedenke. (Schluß) HV nnnn

Rückfragehinweis: FP-Wien 4000-81794

OTS0156    2004-05-04/12:06

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