- 01.05.2004, 11:29:54
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Brauner: "Es gibt mehr linke Emanzen als man glaubt"
Sozialdemokratie kämpft für eine Union der Frauen
Wien (SPW) "Heute ist ein besonderer 1.Mai, nämlich ein 1.Mai im
erweiterten Europa", rief die stellvertretende Landesvorsitzende der
SPÖ Wien, Frauenstadträtin Renate Brauner den über 120 000
BesucherInnen des traditionellen Maiaufmarsches der Wiener SPÖ auf
dem Wiener Rathausplatz zu. Gemäß dem Motto
"EU.sozial.gerecht.tolerant.WIEN" versprach Brauner, dass die
Sozialdemokratie dafür sorgen werde, dass die Europäische Union nicht
nur zu einer Union der Wirtschaft, sondern vor allem auch zu einer
sozialen Union und einer Union der Frauen werde. ****
Es sei aber auch ein besonderer 1.Mai im Hinblick auf die bevor
stehenden Wiener AK-Wahlen. "Angesichts der rückgerichteten und
frauenfeindlichen Arbeitsmarktspolitik der Bundesregierung braucht es
jetzt unbedingt eine starke Sozialdemokratie", betonte Brauner.
Die Frauenstadträtin nützte die Chance, dem designierten
Bundespräsidenten Heinz Fischer, trotz seiner Abwesenheit, ihre
Gratulation auszusprechen: "Wir haben vor wenigen Tagen eine
unglaublich wichtige Wahl geschlagen und gewonnen. Mit Dr. Heinz
Fischer haben wir nun einen Bundespräsidenten, der zwar
überparteilich agieren, aber auch stets seine sozialdemokratischen
Werte vertreten wird. Brauner freute sich besonders über das Wiener
Ergebnis, denn zwei Drittel der Wienerinnen und Wiener hätten Fischer
ihr Vertrauen ausgesprochen. "Auch die Mehrheit der Frauen hat Heinz
Fischer ihre Stimme gegeben, man sieht wir sind klüger als die
Meinungsforscher glauben machen wollen", betonte Brauner. "Es gibt
mehr linke Emanzen als ihr glaubt", fügte Brauner hinzu und erklärte,
die ÖVP könne es sich ins Stammbuch schreiben, dass die
Sozialdemokratie auch weiterhin aktiv für ein soziales Miteinander in
Wien und in ganz Österreich kämpfen werde. (Schluss) lk
OTS0017 2004-05-01/11:29
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