SJ-NÖ: W16: Grüne betätigen sich einmal mehr als Trittbrettfahrer

Zukünftiger Koalitionspartner Pröll wird wenig Freude an Antrag der Grünen haben

St. Pölten (SJ) - Der heutige Initiativantrag zur Wahlaltersenkung sei ein Armutszeugnis für die Ideenarmut der niederösterreichischen Ökopartei, kritisiert SJ-Vorsitzender Bernhard Wieland. "Statt eigene Ideen zu entwickeln üben sich die Grünen nun im Ideenklau bei der Sozialistischen Jugend und der SPÖ-NÖ. Auf Initiative der Sozialistischen Jugend NÖ (SJ NÖ) will die SPÖ NÖ 'Wählen mit 16' bereits bei den Gemeinderatswahlen 2005 verwirklichen. Jedenfalls sei dieser Antrag für die Grünen sicher kontraproduktiv, wenn man an ihre Anbiederungspolitik an die VP-NÖ der letzten Monate denke. "Deren Wunschkoalitionspartner Pröll, wird sicher wenig Freude an diesem Antrag der Grünen haben", so Wieland.****

"Anhand des Beispiels OÖ zeigt sich, dass die Grünen bei der Forderung nach Wählen mit 16 kein verlässlicher Partner sind. Kaum sind sie - wie im Falle OÖ durch das Bündnis mit der ÖVP - an den Futtertrögen der Macht angelangt, vergessen sie als erstes auf die jungen Menschen. Tatsache sei, dass nur die SPÖ-NÖ in Verbindung mit der SJ eine glaubwürdige Politik in diesem Bereich vorzuweisen habe.

"Das Beispiel OÖ ist nur die Spitze des Eisbergs. Immer öfter zeigen die Grünen ihr in vielen Bereichen eigentlich schwarzes Gesicht. 'Back to the roots' bedeutet letztlich bei vielen Grünen SpitzenfunktionärInnen das Bekenntnis zu den eigenen konservativen Wurzeln (Petrovic, Glawischnig, Anschober, usw.)", so der Landesvorsitzende abschließend. (Schluss) bw/rh

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