Moser zu Spritpreis: Bartenstein soll bessere Wettbewerbspolitik machen, statt Scheingipfel zu führen

Grasser entpuppt sich als Trittbrettfahrer des hohen Ölpreises in Österreich

Wien (SK) SPÖ-Wirtschaftssprecher Hans Moser forderte am Donnerstag Wirtschaftsminister Bartenstein und Finanzminister Grasser auf, gegen den hohen Spritpreis tätig zu werden und warnt vor den Folgen eines weiteren Preisanstiegs; der niedrige Dollarkurs würde im Gegenteil sogar eine Preissenkung möglich machen. "Bei Preissteigerungen geben die Österreicherinnen und Österreicher weniger für den Konsum aus. Das wiederum schwächt die Konjunktur und damit auch die Wirtschaft", erklärte Moser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Moser fordert Wirtschaftsminister Bartenstein auf, "anstatt Scheingipfel abzuhalten", die wettbewerbspolitischen Möglichkeiten zu forcieren. Innerhalb Europas solle er sich für eine Preispolitik einsetzen, die verhindert, dass in Rotterdam die Großkonzerne den Preis für Treibstoff künstlich hinaufschrauben. Moser wirft Finanzminister Grasser vor, sich als "Trittbrettfahrer des hohen Treibstoffpreises" zu betätigen, da dieser per Mehrwertsteuer zu guten Einnahmen kommt. "Der Österreich-Zuschlag, der Benzin und Diesel in Österreich teurer als im EU-Durchschnitt macht, muss weg", fordert Moser. (Schluss) up

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