Niederwieser anerkennt die wichtigen Leistungen der Privatschulen

Keinen Gegensatz zwischen "innovativen privaten" und "konservativen öffentlichen" Schulen aufbauen

Wien (SK) "Ich teile auch die Meinung, dass in Privatschulen sehr viel von dem verwirklicht ist, was eine kindgerechte Schule ausmacht, Lernen ohne Angst, Förderung der Kreativität, Projektarbeit, Teamarbeit usw. Es ist mir aber wichtig, darauf hinzuweisen, dass auch an vielen öffentlichen Schulen die Lehrerinnen und Lehrer sehr gute Arbeit leisten und sehr engagiert sind und dass beispielsweise die Montessori-Pädagogik sowohl in der Ausbildung vermittelt als auch von vielen LehrerInnen praktiziert wird", erklärte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ zu aktuellen Aussagen der Freien Schulen in Graz. ****

"Ich möchte keinen Gegensatz aufbauen, hier die innovative private und dort die konservative öffentliche Schule, weil das nicht stimmt. Ich verstehe aber die Kritik der nichtkonfessionellen privaten Schulen, die Leistungen im Sinne der Allgemeinheit erbringen und dafür nur einen kleinen
Teil abgegolten bekommen, während sie sehen, wie bei den konfessionellen Privatschulen nahezu 100 Prozent vom Staat bezahlt werden", so Niederwieser. Der SPÖ-Bildungssprecher erinnerte daran, dass der letzte Unterrichtsminister, der die Budgetmittel für die Privatschulen deutlich aufgestockt hat, SPÖ-Minister Rudolf Scholten war. "Die SPÖ tritt schon seit längerem dafür ein, dass es eine längerfristige und faire vertragliche Lösung geben muss", so Niederwieser abschließend. (Schluss) cs

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