Neue OÖ-Umfrage: SPÖ hat zur ÖVP aufgeschlossen

SP-Haider zum 1. Mai 2004: Startschuss für ein neues soziales Europa!

Linz (OTS) - Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher setzen verstärkt auf den verlässlichen Kurs der Sozialdemokratie. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand. Die SPÖ hat in OÖ konsequent ihre Linie beibehalten. Belegt wird das von einer neuen IFES-Umfrage. Die SPÖ hat dabei zur ÖVP in Oberösterreich aufgeschlossen.

Die Umfrage wurde von SPÖ-Landeschef LH-Stv. DI Erich Haider und Klubobmann Dr. Karl Frais präsentiert. Beide sehen sich darin bestärkt, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten: "Konstruktiv für unser Bundesland, aber auch Schutzschild gegen Ausverkauf und Zusperren durch die Schüssel-Regierung".

Die konsequente Linie:

In der für die Menschen so bedeutetenden Pensionsfrage wurde mit dem erfolgreichen Pensionsvolksbegehren das soziale Profil weiter geschärft.

Die SPÖ hat alle vor den Landtagswahlen 2003 gemachten Versprechen konsequent gehalten und die Linie glaubwürdig beibehalten.

Die wichtigen Themenfelder Bildungsoffensive für junge Menschen und Pflegevorsorge für die ältere Generation finden in der täglichen Arbeit der SP-Regierungsmitglieder ihren Niederschlag und nicht zuletzt hat die SP OÖ seit der Wahl konsequent kompetente
und engagierte Frauen in wichtige Funktionen geholt.
Insbesondere Dr. Silvia Stöger als Frauenlandesrätin.

Diese Politik schlägt sich auch in den Umfragewerten nieder:

Nach der auch in Oberösterreich für Heinz Fischer so erfolgreichen Bundespräsidentenwahl, er erreichte bekanntlich 52,49 % in unserem Bundesland, liegt nun das Ergebnis einer von IFES durchgeführten Umfrage vom 17./ 18. April 2004 vor.
Dabei wurde ein repräsentativer Querschnitt von 1.300 Oberösterreicherinnen und Oberöstereichern im Auftrag der SPÖ befragt.

Das Ergebnis:

Wären am nächsten Sonntag Landtagswahlen würden

43 % SPÖ

40 % ÖVP

10 % Grüne und

7 % FPÖ

wählen.

SPÖ auch bei Jungwählern deutlich vorne:

Auch die Einzelauswertungen zeigen ein sehr interessantes Bild. In der Gruppe der 18 bis 24 - jährigen entscheiden sich derzeit 43 % für die SPÖ. Das ist eine Steigerung um 5 % gegenüber der letzten Umfrage. Die ÖVP hingegen verliert in diesem Segment 9 %, fällt also von 43 % auf 34 %.

Ähnlich die Entwicklung bei den älteren Menschen. In der Gruppe der über 60 - jährigen gewinnt die SPÖ 5 %, steigt von bisher 38 % auf 43 %. Die ÖVP fällt um 3 % von 54 auf 51 %.

SPÖ sowohl bei Frauen als auch Männern in Front:

Signifikant auch die Entwicklung bei beiden Geschlechtern. Bei den Frauen kommt die SPÖ auf ein Plus von 6 % (von 37 % auf 43 %). Die ÖVP hingegen verliert 5 % und hält nun bei 39 %, gegenüber früher 44 %.
Bei den Männern ergibt sich ein ähnliches Bild. Dort legt die SPÖ 3 % zu, von 40 auf 43 %.
Die ÖVP verliert gleichzeitig 3 % und fällt im Gegenzug von 43 auf 40 %.

Damit hat die SPÖ zur ÖVP in OÖ aufgeschlossen. Denn die Schwankungsbreite dieser Umfrage liegt bei Plus/ Minus 2,7 Prozent.

"Die Umfrageergebnisse der jüngsten Zeit und besonders die Ergebnisse der jüngsten Wahlen sind für mich der klare Auftrag der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher an die SPÖ ihren konsequenten Kurs gegen Sozialabbau, Pensionsraub und Ausverkauf weiter fortzusetzen", stellt Erich Haider dazu fest.

"Die Menschen finden wieder verstärkt ihre politische Heimat bei der SPÖ", schließt der Landesparteivorsitzende.

1. Mai 2004: Startschuss für ein neues soziales Europa!

Erich Haider dann in seinem Aufruf zum 1. Mai: "Wir gehen mit Entschlossenheit in die Auseinandersetzung um eines neues, besseres Europa und führen gleichzeitig in Österreich den Kampf fort gegen Sozialabbau und Ausverkauf".

Was wir heute sehen, ist nicht das Europa, von dem Millionen Menschen geträumt haben: es dominieren Wirtschaftspolitik, die die Schaffung von Arbeitsplätzen vernachlässigt, sozialpolitischer Rückschritt, drohender Ausverkauf öffentlicher Dienstleistungen.

Am 1. Mai fällt für die SPÖ der Startschuss zum Kampf
für ein neues soziales Europa!
"Die EU-Wahl ist für alle Österreicher die nächste große Chance, dieser unsozialen und perspektivenlosen Politik hierzulande und in Brüssel eine neuerliche Absage zu erteilen!

Und die EU-Wahl ist eine Chance, die SP-Forderungen für eine andere Politik in der neuen EU (und in Österreich) zu unterstützen:

• Für ein gerechteres Europa, das den Interessen der arbeitenden Menschen dient und nicht den Interessen der Konzerne!

• Für ein sozialeres Europa, bei dem im Mittelpunkt der gemeinsame Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und für die Erhaltung der sozialen Standards steht!

• Für ein demokratisches Europa, in dem Österreich auf der Basis der bewährten Neutralität wieder verstärkt für den Frieden aktiv werden kann.

"Die EU-Erweiterung hat einen ganz großen unleugbaren Vorteil, sie kann und wird den Frieden für uns und unsere Kinder in den nächsten Jahrzehnten sichern, und das kann man nicht hoch genug schätzen. Voraussetzung, dass dieses große Friedensprojekt funktioniert, ist allerdings der soziale Friede", stellt Erich Haider fest.

Dazu brauchen die Menschen zukunftssichere Arbeitsplätze, ein gut gespanntes soziales Netz und vor allem die Jugend braucht echte Zukunftsperspektiven.

SP-Klubobmann Dr. Karl Frais ergänzte, die SPÖ bekenne sich selbstverständlich zur EU, aber es müsse im neuen Europa auch neue Spielregeln mit entsprechenden Kompetenzen für eine eigenständige Politik der Länder und Regionen geben.

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